Schulgeschichte der Thannhauser Volksschulen

1995 Zusammenstellung: M. Edelmann und K. Landherr

 

1. Geschichte der Thannhauser Volksschule
1.1  Die Anfänge des Schulwesens in Thannhausen
Der erste urkundliche Bericht über eine Schule in Thannhausen ist datiert am 27.02.1480, „als Meister Hansen von Augsburg die Schulmeisterstelle zu Tainhusen verliehen wurde." Die Schulaufsicht übte, wie an anderen Orten der Diözese , seit 1439 der Domscholastikus zu Augsburg aus.(1)  Bis in die Zeit des Dreißigjährigen Kriegs bestanden in Thannhausen wegen der großen Anzahl ortsansässiger Juden ( 2) drei Schulen: „die Christenschuol ," die Judenschuol" und die „Juden-Studentenschuol".  „Das Schulhaus die christlich Schuol" mit dem Zehentstadel war laut alten Steuerregistern stets am Kirchplatz , und die nebenanstehende Lehrerwohnung galt zugleich als Mesnerhaus," (3) Aus einer Notiz vom 26. August 1595 geht hervor, „dass dös schuolhaus der pfarr zu Tainhausen gehörig sey." (4) Zur Besoldung und Nebentätigkeit der damaligen Schulmeister wird im Abschnitt 4 berichtet.  Die jüdische Volksschule war in frühester Zeit in der alten Bachgasse gegenüber dem Kirchplatz (bis 1600 erwähnt) und mußte später ins Judenstudentenhaus bei der damals neuen Synagoge in der Untermarktgasse verlegt werden, wie ein Eintrag von 1668 beweist. In der „Judenschuol" unterrichtete um 1574 „Lehrenmeister" Süeßkind nach seinem Vorgänger Jeckle. In der Juden - Studentenschuol" war der Rabbi oberster Lehrenmaister." Nach Gemeindearchivberichten von 1600 mußte der Rabbi vom „vereinnahmten Schulgeld" „30 Kreuzer Gföll für jedes Judenstudentlein an die Herrschaft entrichten." (5 ) Mit der Judenvertreibung um 1718 ging die jüdische Volksschule verloren. Das Haus wurde, wie im Stadtarchiv zu lesen ist, von verhetzten Burschen mutwillig demoliert.

1.2  Das Schulwesen unter Anton Höfer und Christoph Schmid
1786 n. Chr. begann eine neue Entwicklung im örtlichen Schulwesen. Graf Josef Georg von Stadion, der Patronatsherr von Thannhausen, gründete eine Normalschule „ um dadurch den Geist seiner Untertanen zu bilden und zu veredeln" (6). Die Normalschulen waren Musterschulen. An diese wurden tüchtige Lehrkräfte berufen, die als Nebenaufgabe junge Lehrer in die Praxis des Lehrens einzuführen hatten. Für die Leitung der Thannhauser Normalschule schuf Graf von Stadion ein eigenes Schulbenefizium. Der Schulleiter war Direktor und amtierender Lehrer. Er versah außerdem den Kaplaneidienst. Ihm untergeordnet wirkte ein Schullehrer, der nebenbei noch als Organist und Mesner tätig war.
1790 erbaute der Markt ein neues Schulhaus, das im Erdgeschoß zwei Lehrsäle und im ersten Stock eine geräumige Schuldirektorwohnung erhielt. Die Lehrerwohnung im Mesnerhaus wurde beibehalten. Das Schulhaus, das in neuerer Zeit mehrmals umgebaut wurde, beherbergte vom Herbst 1951 bis 1966 die damalige „Staatliche Christoph-von-Schmid-Mittelschule" und dient heute als Rathaus der Stadt Thannhausen.
Ein Musterschulbetrieb entstand, als 1793 Anton Höfer, als Schullehrer, Organist und Mesner in einer Person und wenige Jahre später um 1796 Christoph Schmid als Schulbenefiziat und Direktor der Thannhauser Normalschule berufen wurden.
1809 wurde in Thannhausen, das seit 1806 zum Königreich Bayern gehörte, auf königliche Anordnung die allgemeine Schulpflicht eingeführt. „ Am 12. November ist diese neue Schulordnung dahier von der Kanzel verlesen worden. Vermöge derselben mußten die Kinder von 6 bis 12 Jahren „ordinäre Schul" und jene von 12 bis 18 Jahren in die Feiertagsschule gehen." (7) Die Normalschule gliederte sich, wie aus dem amtlichen Schulbericht von 1817/18 zu entnehmen ist, in eine Werktagsschule mit 209 Schülern und eine Feiertagsschule mit 150 Schülern.
Einige Aufschlüsse über den Unterricht an der Normalschule gab ein ehemaliger Schüler Anton Höfers, später Professor für Theologie in Dillingen: „In allen Unterrichtsgegenständen suchte Höfer stets das Praktische, das für das Leben Brauchbarste hervorzuheben und die Kinder darin zu üben. Während der Sommermonate übernahm er zur Arbeit mit seinen älteren Schülern jedes Jahr zusätzlich noch etwa 30 bis 40 Anfänger, um ihnen das Lesen zu lernen. Nach Anleitung des Lesebüchleins „Erster Unterricht von Gott" von Christoph Schmid unterrichtete er die Kleinen auch in Religion." (8) Der Gesangsunterricht war in damaliger Zeit in der örtlichen Schule etwas Neues; Christoph Schmid als Textdichter und Anton Höfer als Musiker wirkten darin fortschrittlich. Auch die Möglichkeit vom Unterricht im Freien wurde schon erkannt. „Für Naturbetrachtungen und Heimatkunde führte Christoph Schmid seine Schüler ins Freie, in die Thannhauser Fluren und Wälder." (9) „ Am 13. März 1810 ließ Christoph Schmid erstmals unter seiner Aufsicht eine öffentliche Schulprüfung feierlich in der Kirche durchführen.
1828 wurde als Neuerung in der Sonntagsschule durch Spenglermeister Zimmermann Zeichenunterricht erteilt. Mangelnder Schulbesuch der männlichen Jugend an der Feiertagsschule wurde in den Schulberichten von 1826 und 1829 erwähnt. Gründe wurden darin gesehen:
1. die vielen Jahrmarktbesuche der Thannhauser Handwerker, zu denen sie ihre Jungen mitnehmen,
2. der ungünstige Einfluss der vielen fremden Handwerksgesellen,
3. die nunmehrige Gleichgültigkeit eines Teiles der Bewohner gegen Jugendbildung und Sittlichkeit,
4. die Nachlässigkeit der Ortspolizei in Handhabung der Schulgesetze Es gibt viele Eltern, die den Geistlichen und Lehrern wenig Achtung bezeigen."(10)
In den Jahren 1796 bis 1823 existierte in Thannhausen eine Lateinschule, die von Christoph Schmid und Kaplan Singer gegründet und geführt wurde. Christoph Schmid verfolgte damit den Plan eines dreigliedrig gestuften Schulsystems . Hochbegabten Knaben sollte dadurch der Weg bis zur Universität gebahnt werden. Als Fächer wurden in Thannhausen angeboten: Religion, Deutsch, Griechisch, Latein, Mathematik, Naturlehre, Schönschreiben, Musik. (10)
Die Industrieschule wurde 1811 von Christoph Schmid eröffnet. Durch die Ausbildung in den Realien sollte den Jugendlichen geholfen werden, ihre spätere Aufgabe in der Gesellschaft sinnvoll und gut zu erfüllen. „Die Knaben unterrichtete der hiesige Gärtner Georg Prestele in seinem und dem „Englischen Garten" in Baumzucht und Gemüsebau. Auch Briefeschreiben wurde geübt. Ein Musterbrief eines reisenden Handwerksgesellen diente als Vorlage für eigene Versuche. Die Mädchen erhielten Unterricht im Nähen, Stricken und Sticken von Christoph Schmids Schwester Franziska."(11) Ab 1829 stand dafür eine geprüfte Industrielehrerin zur Verfügung. Später, ab 1872, erteilten Barmherzige Schwestern vom Stadlerstift „dort selbst den sogenannten Industrieunterricht für Mädchen"(12) Um ärmeren Jugendlichen, die die Industrieschule besuchten, die Möglichkeit zum Anfertigen von Werkstücken zu geben, wurden für sie schon um 1816 zwei Räume im damaligen Rathaus zur Verfügung gestellt.

1.3  Die Entwicklung des Schulwesens bis 1933
Für die weitere Beschreibung der Entwicklung des Schulwesens in Thannhausen lege ich die Nachforschungen der Lehramtsstudentin Isabel Schmid zu Grunde, die sie für eine schriftliche Hausarbeit erstellt hat. Bis auf die Lateinschule blieben die bisherigen Schularten erhalten. Thannhausen besaß eine Werktagsschule, eine Sonn- u. Feiertagsschule, eine Gewerbliche Fortbildungsschule (erst seit 1867) und eine Industrieschule.
„Ab Oktober 1876 wurde dann nach der Lehrordnung für die deutschen Schulen des Kreises Schwaben und Neuburg unterrichtet. Darin wurde der Besuch der Werktags- und Sonn- und Feiertagsschule geregelt. Zudem war für die katholischen Schüler der Besuch einer Messe vor Schulbeginn Pflicht, wenn diese rechtzeitig vor Schulbeginn wieder endete."(13) Die Schulaufsicht blieb weiter in Händen der Kirche. In der Werktagsschule wurden die Knaben und Mädchen von 6-12 Jahren gemeinsam unterrichtet. Es gab drei Kurse, in einem waren immer zwei Jahrgänge zusammengefasst: Im 1. Kurs der 1.u.2. Jahrgang, im 2. Kurs der 3.u.4. Jahrgang und im 3. Kurs 5. und 6. Jahrgang. Im Schuljahr 1843/44 gab es in Thannhausen außerdem noch eine Vorbereitungsklasse. Dies führte später zu einer 7-jährigen Werktagsschule. Es wurden meist die Vorbereitungsklasse und der 1. Kurs zusammen unterrichtet, sowie der 2. und 3. Kurs zusammen. Ein Lehrer hatte also drei bis vier Jahrgänge in einem Raum. Es wurde außer in der Erntezeit von Mitte Juli bis 8. September das ganze Jahr hindurch unterrichtet.
Im Archiv der Hauptschule sind die Schülerlisten ab 1842/43 vorhanden. J.G. Lechner unterrichtete in diesem Jahr 64 Schüler und Schülerinnen. Der dreijährige Besuch der Sonn- und Feiertagsschule war für Knaben und Mädchen zwischen dem 12. und 18. Lebensjahr verpflichtend und konnte auch längstens um ein Jahr verlängert werden (15). Nach den Schülerlisten im Hauptschularchiv unterrichtete Lehrer J.G. Lechner 1841/42 110 Schüler.
In der am 20. Okt.1867 gegründeten „Gewerblichen Fortbildungsschule gab es folgende Unterrichtsfächer: Religion, Gemeinnütziges, Geschäftliches, Geographie und Verkehr, Deutsche Sprache, Rechnen, Zeichnen. „Der ganzjährige Unterricht fand statt am Montag , Mittwoch, Freitag abends 7 bis 9 Uhr. Schülerleistungen im Zeichnen wurden preisgekrönt. „Die Schüler standen im Alter von 16-20 Jahren". (16) Der Bestand der Schule läßt sich bis zum Jahr 1934/35 nachweisen. Ein landwirtschaftlich ausgerichteter Zweig bestand parallel dazu von 1918/19 bis 1948/49. Dies entsprach der damaligen Wirtschaftsgliederung in Thannhausen.
Durch das Ansteigen der Schülerzahlen wurde 1879 ein dritter Lehrer angestellt. 1890 war das neue Schulhaus in der Bahnhofstraße bezugsfertig. „Das alte Schulhaus bei der Kirche dient fortab nur als Wohnung für die drei Lehrkräfte." (17) In einer Schulstellenbeschreibung von 1911 heißt es: "Baulicher Zustand gut; gemauert, mit Ziegeldach, Blitzableiter, elektr. Licht, 4 Schulsäle, 1 Bibiliothekszimmer und die Wohnung für den Schulhausdiener. ... Das Schulhaus wurde später so abgeteilt, dass 10 Lehrsäle entstanden." (18)  Im Jahre 1926 wurde in Thannhausen erstmals eine Turnhalle erstellt, die Mindelhalle.
Aus der Stundenordnung für die zweite und dritte Klasse der Volkshauptschule Thannhausen von 1919/20 lassen sich folgende Fächer ersehen; in denen die Kinder unterrichtet wurden...: Rechnen, Aufsatz, Schönschreiben, Sprachlehre, Lesen, Heimatkunde, Anschauungsunterricht, Singen und Leibesertüchtigung. Der Unterricht fand von 8 Uhr bis 12 Uhr statt. Donnerstag war Wochenvakanztag, an dem kein Unterricht abgehalten wurde. (19)
Ab 1926 galt für den Bezirk Schwaben und Neuburg ein neuer Lehrplan. Auf einer Notenliste von 1926/27 kommen weitere Fächer hinzu: Biblische Geschichte, Erdkunde, Geschichte, Naturkunde, Zeichnen und Handarbeit. Die Zahl der Unterrichtsstunden erhöht sich von 21 Stunden (für Mädchen 23 Stunden) pro Woche in der ersten Klasse bis 28 Stunden, bwz. 30 Stunden pro Woche in der 7. Klasse.
Im Jahr 1919 musste Thannhausen, nach einer Verordnung des Staatsministeriums, weil es vier Lehrer besaß, eine Schulpflegschaft einrichten. „Sie setzte sich aus je drei Gemeindevertretern, Lehrern und Elternvertretern zusammen." (20) Der damaligen Thannhauser Schulpflegschaft gehörten auch der Pfarrer und der Bürgermeister an.

1.4   Die Zeit von 1933 bis 1945
„Am 3.11.1937 wurde in Thannnhausen die NSD (National Sozialistische Deutsche) Schulgemeinde gegründet. Dies geschah in Form einer Wahl am Elternabend. Wahlberechtigt waren 146 Erziehungsberechtigte, davon waren 80 Eltern anwesend. 133 sind der NSD Schulgemeinde beigetreten." (21) Das Schulleben war von nun an geprägt von „Aktivitäten für das Reich", wie überall. In Thannhausen war ein langsames Ansteigen der Schülerzahlen, ein zeitweiliger Lehrermangel (1941/42) und durch das Einziehen zum Militärdienst ein häufiger Lehrerwechsel zu bemerken.
Ab Februar 1945 wurde die Schule in Thannhausen geschlossen, um 50 Flüchtlinge aus dem Sudetenland dort und im Krankenhaus unterzubringen. Später kamen noch Soldaten hinzu. Thannhausen hatte den Status einer Lazarettstadt.

1.5    Nachkriegszeit
In Thannhausen wurden nach Überprüfung durch die Entnazifizierungsbehörde alle Lehrer wieder für den Schuldienst zugelassen. Die Bevölkerung in Thannhausen hatte sich entscheidend geändert. Die Einwohnerzahl war von 1893 im Jahre 1933 auf 3131 im Jahre 1946 gestiegen. Ein Lehrer unterrichtete im Durchschnitt 56 Schüler. Durch die große Zahl der Flüchtlingsfamilien und der Evakuierten bedingt, wurden Ende 1947 eine sechste und siebte Lehrerstelle in Thannhausen geschaffen, ab 1950 zu Planstellen erklärt. Im August 1950 wurde die achte Lehrerstelle errichtet.
Um dem neuen Lehrplan des Freistaates Bayern zu entsprechen, wurde in der Thannhauser Volksschule eine Schulküche eingerichtet, „in der die Mädchen des 8. Jahrgangs 1949/50 sehr gute Unterrichtsbedingungen vorfanden." (22) „Auf dem Gebiet des Sportes kam eine Verbesserung in Thannhausen, die Schüler durften die Turnhalle der TSG Thannhausen (Mindelhalle) mitbenützen. Vorher stand ihnen nur der Sportplatz an der Mindel, auf dem heute die Thannhauser Anton-Höfer-Grundschule steht, zur Verfügung. Ab 1947/48 wird in Thannhausen auch Englischunterricht erteilt." (23)  „Durch die akute Raumnot, die mit dem plötzlichen Anstieg der Schülerzahlen entstanden war, suchte man nach Möglichkeiten, den Unterricht in den zur Verfügung stehenden Räumen abzuhalten. Ein Ausweg war der Wechselunterricht. Die erste bis vierte Klasse war vormittags im Schulhaus, die fünfte bis achte Klasse erhielt nachmittags Unterricht in der Schule." (24)

1.6    Schulische Entwicklung in der Zeit von 1951 bis 1973
„In einer Sitzung am 14.8.1952 beschließt der Gemeinderat Thannhausen in Anbetracht der Dringlichkeit einer Lösung der Schulraumfrage den Bau eines neuen Schulhauses... nachdem die Fleischwerke Zimmermann das nördlich vom Sportplatz gelegene Grundstück in großzügiger Weise der Stadt kostenlos übereignete", wurde der endgültige Standort der Schule entschieden. (25)                              
Diese Tafel hängt in unserem Atrium in der Nähe des Brunnens Petit Village, den uns Frau Ammon, die Tochter Fritz Kieningers gestiftet hat.


Am 16.10.1955 wurde die neue Schule eingeweiht. Am Tag zuvor erschien zum Neubau der Volksschule Thannhausen ein Zeitungsbericht, in welchem der Gebäudekomplex als sehr fortschrittlich gewürdigt wurde, weil er moderner Pädagogik und Hygiene gerecht wurde, während die Lage der Schule, eingeschlossen zwischen Mindel und Mühlbach, als städtebaulich ideal, wenn auch technisch schwierig angesehen wurde (26).

      

Die Schule unterhielt im Schuljahr 1955/56 neun Klassen mit 339 Schülern. In der Regel wurden die oberen Klassen wegen organisatorischer Zweckmäßigkeiten getrennt nach Geschlecht unterrichtet. Die durchschnittliche Schülerzahl pro Klasse veränderte sich von 1951 bis 1958 von 50 Schülern pro Klasse auf 30 Schüler. Ab 1955 gab es eine neunte Lehrerstelle, und ab 1956 eine zehnte und elfte. 1956/57 wurden der 1. bis 3. Jahrgang schon zweizügig geführt.
„Das neue Schulhaus bot genügend Anregungen dafür, wie man gemeinsam etwas schaffen und ausgestalten konnte. Seit 1953 ist in Thannhausen immer wieder, auf Anregung des Forstamtes hin, der „Tag des Baumes" durchgeführt worden. Dabei ging es um den praktischen Umgang mit Bäumen, das richtige Verhalten im Wald und das Erkennen der Schönheit des Waldes. ... Das neue Gebäude an der Mindel war von einem großen freien Areal umgeben. Was lag da näher als dieses Gelände, das die Kinder jeden Tag vor Augen hatten, mit Bäumen zu bepflanzen. 1957 wurden die Bäume, die heute angenehm Schatten im Sommer spenden und das ganze Jahr von den Schülern beobachtet werden können, gepflanzt. Die Schüler übernahmen auch die Pflege der Bäume und lernten durch die praktische Tätigkeit auch den Umgang mit der Natur." (27)

        Weitere Bilder
Eine einschneidende Veränderung in diesem Zeitraum war die Neuordnung des bestehenden Schulsystems. Die wichtigsten Bestimmungen der Rechtsverordnung vom 29.7. 1969 für die neu errichtete Volksschule Thannhausen werden hier wiedergegeben: „Es werden aufgelöst: Die Kath. Bekenntnisschule Thannhausen (Verbandsschule),..
Anstelle dieser Schulen werden folgende Volksschulen als Verbandsschulen errichtet: ... in Thannhausen eine Vollschule. ... Als Schulsprengel wird bestimmt: ...das Gebiet der Stadt Thannhausen, der Märkte Münsterhausen und Ziemetshausen und der Gemeinden Aichen, Balzhausen, Bayersried -Ursberg, Burg, Hagenried, Lauterbach, Memmenhausen, Mindelzell, Muttershofen, Obergessertshausen, Oberrohr, Premach, Schellenbach, Schönebach und Uttenhofen mit Ausnahme der Schulsprengel zu 1 bis 4. ... Die Schulen führen folgende Bezeichnungen: .. die Vollschule in Thannhausen „Volksschule Thannhausen". Als Schulsitz wird bestimmt: ... für die Volksschule Thannhausen die Stadt Thannhausen. ... Diese Verordnung tritt vom 1.8.1969 in Kraft."
Diese Verordnung bewirkte, dass nun alle Schüler der Umgebung, nachdem sie die Schulklassen an ihrem Ort beendet hatten, die weiteren Jahre an die Thannhauser Volksschule gingen. Für Thannhausen bedeutete dies einen enormen Schülerzuwachs. Doch die Klassenzimmer der Volksschule waren alle belegt. ... Da blieb nur ein Ausweg, die Schüler mussten ausgelagert werden. (28)

 
Im Schuljahr 1970/71 mussten zur Klassenauslagerung folgende Gebäude herangezogen werden: Elektrizitätswerk Thannhausen, Feuerwehrhaus und altes Rathaus. Im Jahr 1973 war die Geburtsstunde der heutigen Volksschule (GS) durch die Abtrennung der Grundschule mit den Jahrgängen 1 bis 4 von der Hauptschule mit den Jahrgängen 5 bis 9.
Rechtsverordnung vom 16. Juli 1973:...Die Volksschule Thannhausen (GS und HS) wird aufgelöst. In der Stadt Thannhausen wird eine Volksschule mit den Jahrgangsklassen 1 mit 4 errichtet. Als Sprengel wird das Gebiet der Stadt Thannhausen und der Gemeinde Burg bestimmt. Die Schule führt die Bezeichnung „Volksschule Thannhausen (GS)" und hat ihren Sitz in der Stadt Thannhausen. In der Stadt Thannhausen wird eine Volksschule für die Jahrgangssstufen 5 mit 9 errichtet. Als Sprengel wird das Gebiet der Stadt Thannhausen, Märkte ... bestimmt.(29)"
Somit war die Trennung der einen Volksschule in zwei getrennte, selbständige Schulen auf dem Papier vollzogen, aber die räumliche Trennung war noch nicht möglich. Ab 1973 gab es zwei Rektoren unter einem Dach, Herrn N. Staudinger, der seit 1968 Rektor der Volksschule war, und weiter Rektor der Volksschule (HS) blieb, und P. Ernst, der ab 1973 Rektor der Volksschule (GS) wurde. Eine bemerkenswerte Änderung, die noch in diese Zwischenzeit fiel, war die Einführung der Fünf-Tage-Woche ab Januar 1974. „Lehrerrat und Elternbeirat haben nach Befragung mit 2/3 Mehrheit der Einführung der Fünf-Tage-Woche zugestimmt."(30)    

                               

2.  Einzugsbereich        3.  Schülerzahlen      4. Die Lehrkräfte
Zum Einzugsbereich der Volksschule Thannhausen gehörten seit jeher Nettershausen, ein Ortsteil der Gemeinde Burg. Für die Kinder aus Nettershausen war der Weg zur 2 km nördlich gelegenen Schule in Thannhausen einfacher zurückzulegen als der in das südliche steil ansteigende Burg. 1906 wurde „durch Regierungsentschließung - die Ausschulung der Ortsgemeinde Nettershausen aus der Schule Thannhausen und ihre Einschulung in die Schule Burg genehmigt. Thannhausen erhebt sofort begründeten Einspruch beim königlichen Staatsministerium. Nettershausen bleibt, wo es immer war, bei Thannhausen.".(31)  Burg mit Ortsteil Nettershausen gehört heute zur Verwaltungsgemeinschaft Thannhausen. Die Schüler aus Nettershausen und Burg erreichen die Schule in Thannhausen mit der Schulbuslinie.
Das Diagramm der Schülerzahlen zeigt bis 1943 die Gesamtschülerzahlen der Thannhauser Volkshauptschule. Bei der Erhebung wurden nur Jahrgänge mit vollständigen Schülerzahlen berücksichtigt.
„Die gesamte Schülerzahl betrug im Schuljahr 1946/47 404 Schüler und Schülerinnen. Im Schuljahr 1940/41 waren es noch 243 Schüler gewesen. Die Zahl hatte sich also fast verdoppelt. Grund für diesen Schülerandrang war die Flüchtlingswelle, die dazu führte. dass z.B. 1946/47 in einer ersten Klasse 40 von 77 Schülern Flüchtlingskinder waren. Ein weiterer Grund waren die Kinder, die aus anderen Städte evakuiert worden waren und nun hier in Thannhausen die Schule besuchten. Die Evakuierung hatte schon 1944 begonnen. ... Flüchtlingskinder kamen erst nach Kriegsende 1945." (32)
Im Schuljahr 1969/70 veränderte die Gründung des Schulverbandes einschließlich der Einführung des neunten Schuljahres die Gesamtzahlen. Vom Schuljahr 1972/73 an sind in dem vorliegenden Diagramm die Schülerzahlen der neu errichteten Volksschule Thannhausen (GS) erfasst. Die zeigen in den letzten Jahren eine stets ansteigende Tendenz. Der Grund liegt in der Erschließung von Neubaugebieten und dem damit verbundenen Bevölkerungszuwachs.

Zum „Verzeichnis der Thannhauser Lehrerschaft" sagt H. Bronnenmaier, dass nach der Erstnennung des Maisters Hans als „Schulmeister zu Tainhusen" um 1480 die Forschungsergebnisse jedoch bis zum Jahre 1584 lückenhaft bleiben. Von diesem Zeitpunkt an erstellt H. Bronnenmaier die fast vollständige Liste und Amtszeit der Thannhauser Lehrer. Sie wurden in der Regel als Schulmeister, Ludimagister, Ludimoderator oder Ludirektor bezeichnet. Schon ab 1481 erwähnt, stand dem Schulmeister ein Gehilfe oder Vikari zur Seite.(33) Die Bezahlung des Schulmeisters erfolgte laut einer Anweisung an den Zehentstadel um 1481 aus Naturalien.(34)
„Der hiesige Schulmeister war, wie aus den alten Pfarrmatrikeln hervorgeht, stets zugleich Mesner ... Heinrich von Lichtenau..., welcher 1517 als Bischof von Augsburg starb, schrieb an seine Pfarrgeistlichen, sie dürften niemanden zum Mesner machen, es sei denn, dass er Schule halten könne."(35) Nach Eintragung im Pfarrbuch von 1611 erhielt der Schulmeister als „Mößmer" „alljährlich den Ertrag aus 4 Tagwerk Mähder bei der Eich im mittleren Ried und aus einer Baint, die man umadet - dazu 70 Roggengarben, 70 Habergarben und 70 Laib Brot - ferner von den gestifteten Jahrtagen und solches von der Uhr."(36)  Als Schulmeister erhielt er von jedem Kind Schulgeld. Aus dem Verzeichnis der Lehrerschaft bei H. Bronnenmaier geht hervor, dass der Schulmeister zugleich Mesner und Organist war und oft noch andere Tätigkeiten ausführte, als wie Gerichtsschreiber oder Volksnotar.(37)

Christoph von Schmid
Thannhausen erlebte eine kulturelle Glanzzeit durch Christoph von Schmid. „Seinerzeit war Christoph von Schmid als Lehrer, Geistlicher und Jugendschriftsteller eine führende, bahnbrechende Persönlichkeit, führend bei der Einführung des deutschen Volkliedes in den Schulen und des deutschen Kirchengesanges bei katholischen Gottesdiensten, bahnbrechend als erster namhafter deutscher Jugendschriftsteller. Seine Werke fanden allgemein Anklang und wurden in alle Kultursprachen der Welt übersetzt. Für den Markt Thannhausen war das hiesige Wirken Christoph von Schmids nicht nur sehr segensreich, sondern zugleich auch höchst ehrend. ... Heute noch tragen kirchliche Gesänge - vor allem die Thannhauser Predigtlieder - Christoph Schmidsches Gepräge."(38) Von ihm stammt auch der Text des weltbekannten Weihnachtslieds "Ihr Kinderlein kommet..."    Presseartikel über Chr. von Schmid
Aus seiner Thannhauser Schule gingen auch eine große Zahl studierter Männer, insbesondere Geistliche hervor.
Christoph von Schmid ist am 15. August 1768 in Dinkelsbühl geboren als Sohn eines wohlangesehenen Ratsschreibers. Sein Elternhaus legte den Grund für Religiosität, milde Gesinnung gegen Andersgläubige und Lust am Erzählen.(39)
1796 begann er seinen Dienst in Thannhausen als Benefiziat und Schuldirektor. Er wohnte im Obergeschoß der Schule 
- im jetzigen Rathaus neben der Kirche.
1809 wurde er königlich, bayerischer Distriktschulinspektor für alle Ortschaften des Landgerichts Ursberg und für die Herrschaft Edelstetten. 1816 verließ Christoph Schmid Thannhausen und ging in die Pfarrei Oberstadion in Württemberg. 1826 wurde er Domkapitular in Augsburg, wo er 1827 das Schulreferat übernahm. 1836 gab er den großen Katechismus für das Bistum Augsburg heraus. 1837 wurde er geadelt. Durch das Ritterkreuz des Verdienstordens der bayerischen Krone trägt er von nun an den Namen Christoph von Schmid. 1842/46 gab er seine gesammelten Schriften in 18 bzw. 24 Bändchen heraus. 1848 wurde er mit 81 Jahren zum Ehrendoktor der Theologischen Fakultät der Universität Prag ernannt. 1850 erhielt er das Komturkreuz des Verdienstordens vom hl. Michael. Am 3. September 1854 starb Christoph von Schmid in Augsburg an der Cholera. Er ist in der Domherrengruft im Herrmann-Friedhof zu Augsburg begraben.

  Anton Höfer
Von 1793 - 1837 als Schullehrer, Organist und Mesner in Thannhausen - wohnte im Mesnerhaus nördlich der Kirche
Seine Würdigung erfuhr Anton Höfer durch den ehemaligen Schüler Laurentius Stempfle, Professor für Moral- und Pastoraltheologie zu Dillingen, der die Lebensgeschichte des Schullehrers Anton Höfer verfaßte und ihm widmete.
Anton Höfer wurde am 1. November 1764 als Sohn des Schulmeisters Johann Höfer in Ettelried geboren. Er zeigte schon früh seine musische Begabung und bekam deshalb Musikunterricht. Beim Kantor in Ziemetshausen lernte er Violine spielen. Er wollte Lehrer werden. Seine Vorbereitung erhielt er in Augsburg, zuerst in der Normalschule, dann in der Domschule. Mit 18 Jahren kam er als Schulgehilfe nach Bobingen, kehrte aber mit 19 Jahren nach Augsburg an das Jesuiten-Gymnasium St. Salvator zurück, um wieder zu studieren. Er nahm weiter Orgelunterricht und verbesserte sich im Violinespiel. Der Abt von St. Georg stellte ihn als Kammerdiener und Ökonomieverwalter in Kloster Oberschönenfeld ein, als Anton Höfer die Lehranstalt verließ.
Anton Höfer war als guter Geiger bekannt und sollte bei einer Aufführung in Thannhausen mitwirken. Dabei lernte er die Lehrerstochter Elisabeth Wagner kennen. Anton Höfer war in Thannhausen erwünscht und erhielt im Juni 1793 das Anstellungsdekret als Lehrer in Thannhausen.
„Höfer entfaltete ein sehr großes Engagement in seiner schulischen Tätigkeit und war bei den Schülern sehr beliebt. ... Er suchte bei jedem Lehrgegenstande das rechte Maß und die rechte Weise zu treffen, um den Verstand und das Herz der Jugend gleichmäßig zu bilden." (Stempfle)(40).
Als Christoph Schmid 1796 an die Thannhauser Schule kam, erreichte das Schulwesen mit ihm seinen Höhepunkt. Höfer arbeitete mit ihm zusammen. Zusammen mit Christoph Schmid arbeitete er daran, den deutschen Volksgesang in der Kirche und in der Schule zu verbreiten. 1807 erschien die Liedersammlung „Christliche Gesänge zur öffentlichen Gottesverehrung". Höfer „verbesserte auch viele Melodien, welche für das Volk zu künstlich waren; zu einigen Kirchenliedern komponierte er leicht faßliche Melodien, wie sie aus seinem vom Geiste der Andacht erfüllten Gemüthe flossen."(41)
Am 29. September 1837 starb Anton Höfer in Thannhausen. Christoph von Schmid setzte ihm einen Grabspruch.
Anton Höfers Sohn, Albert Höfer, wurde später Stadtpfarrer in Günzburg und komponierte bekannte Kirchenlieder.
Bis 1882 gab es in Thannhausen an der Werktagsschule, sowie an der Sonn- und Feiertagsschule immer nur zwei festangestellte Lehrer. Dann wurde eine dritte Lehrerstelle geschaffen. Das Lehrergehalt war gestaffelt nach den Aufgaben, die er zu erledigen hatte. In einer Schulstellenbeschreibung von 1908 heißt es: „Lehrereinkommen: 1.Lehrstelle (Lehrer, Mesner und Organist, ... ) 308 gest. Choralämter, 5. bis 7. Klasse 1400.-Mark; 2.Lehrstelle 3./4. Klasse 1200.-Mark, 3.Verweser 1. und 2.Klasse 1000.-Mark. (42)
Gegen Sondervergütung erteilten die Lehrer noch Unterricht an der Gewerbl. Fortbildungsschule (1.Lehrer 385.-Mark, 2.Lehrer 160.-Mark, Verweser 160.-Mark).(43)
Josef Rösch
Geboren am 17.5.1867 in Ziertheim als Sohn des Bezirksoberlehrers Alois Rösch kam 1887 nach Thannhausen. Er war hier 36 Jahre als Lehrer an der Werktags- wie auch an der Sonn- und Feiertagsschule, 15 Jahre lang Bezirksoberlehrer für den Bezirk Krumbach, und leitete von 1923 bis 1932 als Bezirksschulrat das Schulwesen der Stadt Günzburg und des Bezirks Günzburg - Krumbach. 1932 trat Rösch in den Ruhestand.
Rösch war ein hochgeachteter Pädagoge. Bei strenger Disziplin, einem lebensnahen Unterricht und zielsicherem, praktischen Arbeiten hatte er ausgezeichnete Erfolge. Als Chorleiter führte er den Thannhauser Kirchenchor 60 Jahre lang. Seit 1942 war er auch Organist. Er wurde zum Ehrenbürger des Marktes Thannhausen ernannt. Er starb 1947.


Abfolge der Schulleiter der Volksschule Thannhausen
1909-1932 Josef Rösch,Bez.-Oberlehrer,Bezirksschulrat
1932-1934 Wilhelm Wiedemann, Oberlehrer
1934-1935 Max Kneitinger,Lehrer
1937-1938 Max Mayer,Lehrer
1938-1955 Ludwig Schnadel, Rektor
1956-1958 Max Kneitinger, Rektor
1958-1959 Thomas Aichmüller, Rektor
1960-1968 Mechthilde Walz, Rektorin
1968-1973 Nepomuk Staudinger, Rektor (weiter an der Hauptschule bis 1989) - 
dann dort Hans-Dieter Hörtrich  ab 1973 Rektor der Hauptschule
1973-1990  Paul Ernst, Rektor der Grundschule  
ab 1990    Karl Landherr, Rektor der Grundschule
(Bild der Schulleiter)   

5. Unterrichtsmittel
Die Grundschule Thannhausen verfügt über eine gute Ausstattung an Unterrichtsmitteln. Generell ist jedes Klassenzimmer ausgestattet mit einem Tageslichtprojektor, einem Diaprojektor und einem Kassettenrecorder. Jedes Klassenzimmer besitzt eine Leseecke mit verschiedenen Kleinmöbeln. Den Schülern stehen Arbeitsmittel zur Freiarbeit und Nachschlagewerke zur Verfügung. Der Medienraum bietet Filmgerät, Fernseher und Videogerät, Diaprojektoren. Zwei Räume für Werken und Textiles Arbeiten sind neu und sehr gut eingerichtet. Für Musik ist nur eine Grundausstattung vorhanden. Den Anforderungen der Grundschule entsprechend reichhaltig sind: Lehrerbücherei mit Diathek und Kassetten, Lehrmittelzimmer mit Modellen, Bildmaterial und sonstigen Anschauungs- und Arbeitsmitteln; Kleinsportgeräte. 

Zusammenstellung im Jahr 1995 für ein Buch des Bayerischen Schulmuseums Ichenhausen Marlene Edelmann, Konrektorin und Karl Landherr, Rektor

 

Bilder von der Schuleinweihung 1955 und früher   

Die neue Volksschule in der Röschstraße im Jahr 1955

  

Klassenzimmer mit Glaswand zum Gruppenraum  Baumpflanzung im Jahr 1957
 Schulgelände vor dem Schulhausbau (links unten)

nach der Pflanzaktion im Jahr 1957

  

Die im Jahr 1890 erbaute alte Volksschule in der Bahnhofstraße war zu klein geworden!

 Das 1790 erbaute vorherige Schulhaus (links), jetzt Rathaus - Hier wohnte 1. Stock Christoph Schmid
Die katholische Stadtpfarrkirche - erbaut im Jahr 1746
und davor das Mesnerhaus - Abbruch 1875 wegen Straßenverbreiterung - Hier wohnte die Familie Höfer.

Thannhausen um das Jahr 1840 - Blick von Westen

Bilderreihe:  50 Jahre Schulhaus Thannhausen

 Die Runde ehemaliger und jetziger Schulleiter im Sommer 1997 
von l.n.r.: Karl Landherr, Nepomuk Staudinger, Hans-Dieter Hörtrich, 
Mechtilde Walz (im Juli 2002 verstorben), Bürgermeister Johannes Schropp und Paul Ernst

Lehrerkollegium mit Hauspersonal im Frühjahr 1990 (ohne Rektor Paul Ernst)

1974: 8. Klasse mit Lehrer Hans-Dieter Hörtrich und Rektor Nepomuk Staudinger

1974: 2. Klasse mit Junglehrer Karl Landherr

1955: 7. Klasse mit Lehrer Paul Ernst beim Eislaufen (Jg. 1942/43)

1939: Jahrgang 1932/33 im alten Schulhaus

ca. 1910  Schulleiter Alois und sein Sohn Josef Rösch zusammen mit Pfarrer Jakob Zwiebel
im alten Schulhaus, das 1890 erbaut wurde.