Schulfeste

Schulfeste an der AHGS

 

1991

 

1995

 

1999

 

2002 Tag der offenen Tür im Mai

 

2003 Schulfest am 12. Juli (1. Bildergalerie unten) und Pressebericht Mittelschwäbische Nachrichten (unten)

 

2007 Projektwoche Europa und Europafest

(2. Bildergalerie unten)

Großes Fest ein Jahr nach der Flut
Anton-Höfer-Grundschule feiert 30-jähriges Bestehen

Von unserem Mitarbeiter Dr. Heinrich Lindenmayr 
Thannhausen. Wo vor einem Jahr sich Berge von Unrat und Schlamm häuften, wo ein deprimierter Rektor Karl Landherr fassungslos den dramatischen Hochwasserschäden an „seiner“ Schule gegenüberstand, da feierte die Anton-Höfer-Grundschule in diesem Jahr ein buntes und fröhliches Fest. Man müsse die Feste feiern, wie sie fallen, sagte der Rektor bei der Begrüßung und spielte darauf an, dass der Vier-Jahres-Rhythmus des Schulfestes in diesem Jahr zusammenfällt mit dem 30-jährigen Bestehen der Schule und dem 10. Jahrestag ihrer Namensgebung. Das Festprogramm zeigte eine Schule, in der das Lernen an den Faktoren Ganzheitlichkeit, Kreativität und Freude orientiert ist. 
Ein Skelett kommt tanzend auf die Bühne. Wie von Geisterhand geführt, bewegt es sich wild. Nach und nach lösen sich der Schädel, die Arm- und Beinknochen, die Teile wirbeln in alle Richtungen. Das Gruselige paart sich mit dem Schönen, das Tote inszeniert heiße Rhythmen. In diesem Reich scheint alles möglich zu sein. Die Grenzen der normalen Darstellung zu brechen, das ist der Sinn und Pfiff des „Schwarzlicht-Theaters“. Der Zuschauer sieht eben nur einen genau festgelegten Ausschnitt, die schwarz gekleideten Akteure bleiben im Dunkeln. Fünf magische Szenen führte die „AG Zauberlicht“ in ihrem Schwarzlicht-Theater vor. Die Schüler ließen singende Frösche, tanzende Füße und Flaschengeister auftreten, weckten Staunen und sorgten für manchen Lacher. 
Wie in einem Brennpunkt
Das Schwarzlicht-Theater war nur ein Teil des vielfältigen Programms, das die Anton-Höfer-Grundschule für ihr vielköpfiges Festpublikum vorbereitet hatte. Aber in dieser Vorführung sammelte sich wie in einem Brennpunkt all das, was die Schule den Eltern und Interessierten zeigen wollte. Die moderne Schule ist keine Paukanstalt. Hier werden auch die Sinne einbezogen, hier wird der Erfindungsreichtum gefördert, hier darf und soll das Lernen Freude machen. 
An dieser Schule müsse es Spaß machen zu unterrichten und zu lehren, meinte auch Bürgermeister Johannes Schropp in seinem Grußwort. Der Stadtrat habe großzügig in diese die Zukunft vorbereitende Einrichtung investiert und werde es auch weiterhin tun. Rund 3 Millionen Euro wurden seit 1990 in die Generalsanierung des Schulgebäudes aus dem Jahre 1955 und den Anbau investiert. Zusätzlich 250000 Euro musste die Stadt für die Behebung der Hochwasserschäden vom Sommer 2002 aufbringen.
Das weitläufige Schulgelände mit integrierten Lehrgarten wurde an diesem Festnachmittag zu einer Spielwiese, auf der die jungen Besucher sich an vielen Stationen erproben konnten, beispielsweise beim Puzzeln, beim Brotbacken, beim Dosenwerfen, beim Herstellen von Seifenblasen.
Wo früher eine reine Rasenfläche war, hat die Schule seit der ökologischen Umgestaltung des Geländes ab dem Jahr 1988 gleichsam eine Parklandschaft mit Biotopen geschaffen. 100 Bäume, 35 verschiedene Baumarten, darunter auch ein paar Exoten, sorgen für eine Einbettung der Schule ins Grüne. Die Ökologie wurde zu einem Teil des Unterrichts und Schulkonzeptes.
Eine stolze Reihe vom Umweltpreisen war die Folge: 1989 erhielt die Schule den Umweltpreis des Landkreises Günzburg, 1996 den Sven-Simon-Umwelt-Preis der Bild-Zeitung Hamburg, 2000 und 2002 den „Blauen Adler“, einen Förderpreis der Allianz-Umweltstiftung. 1991 war die Schule Bezirkssieger und 2. Landessieger beim Wettbewerb „Natur im Schulumfeld“ und 2001 gehörte sie zu den Preisträgern beim Wettbewerb „www.com-in-unsere-schule.de“. 
Zum 30-jährigen Jubiläum erstellte die Schule eine Festschrift, in der auch die vielfältigen außerschulischen Aktivitäten und das enge Netz an Verbindungen mit Einrichtungen im Landkreis dokumentiert sind.

Mit einer Fahnenhissung am Montag eröffneten wir unsere Projektwoche Europa im Frühling 2007
Nach dem Singen des Thannhauser Heimatlieds und der deutschen Nationalhymne hörten die Schüler erstmals die Europa-Hymne. Das war der Auftakt zu einer Projektwoche, in der sich die Kinder in allen Fächern und im Schulleben intensiv mit dem Thema Europa befassen. Zum Abschluss am Freitag, zu dem auch die Eltern geladen waren, gab es dann ein internationales Pausenbuffet und ab 10.45 Uhr ein Abschlussfest im Atrium mit europäischen Liedern, Tänzen und anderen Beiträgen. 
Bei Feiern zum 50-jährigen Bestehen der Europäischen Union wurde in der Presse kritisiert, dass sich die Schulen zu wenig mit dem Thema Europa auseinander setzen. Insofern liegen wir mit unserer Projektwoche „Europa“ gerade richtig.
Unser Ziel ist es, dass die Kinder einerseits unseren Erdteil kennen lernen und ihr Wissen erweitern – Europa aber auch mit vielen Sinnen erleben. Es geht uns dabei auch um eine interkulturelle Erziehung, in der wir miteinander und voneinander lernen.
Programm der Projektwoche vom 30.4. – 4.5.
Mo bis Do Unterricht nach Stundenplan, wobei in allen Fächern und Klassen Themen im Zusammenhang mit Europa aufgegriffen und z.T. auch auf Stellwänden und Ausstellungen dokumentiert werden. (Di 1. Mai ist schulfrei!)

Programm am Freitag, 4. Mai und Einladung an die Eltern 
*  8 - 9 Uhr        Unterricht durch den Klassenlehrer
*  9 - 9.45 Uhr    Angebote aller Klassen
* 10 - 10.30 Uhr  internationales Pausenbuffet für Kinder und  Erwachsene unter dem Pausendach und im Pausenhof                         
* 10.45 - 12 Uhr  Abschlussveranstaltung mit Vorführungen in der Turnhalle oder bei schönem Wetter im Atrium.

 

Woher kommen unsere 250 Kinder und ihre Familien?
(Befragung und Präsentation auf Plakaten durch die Klasse 4a)
Europa:  Aus Deutschland ca. 150   -   aus Türkei 37   -   aus Russland 24   -  aus Albanien  14
            aus Serbien/Montenegro 5  -  aus Frankreich 3  -  aus Portugal 3  -  aus Rumänien 3   
            aus Kroatien 2  -  aus Ungarn 1
Asien:     Aus Irak 2  -  Iran 2  -  China 1  -  Syrien 1    (Auswahl von Plakaten und Stelltafeln))