Kooperationen

9.1  mit den Kindergärten  St. Vinzenz und Arche NoahÜberblick über die Aktivitäten  Vorkurse
9.2 mit den weiterführenden Schulen in Thannhausen, Ursberg und Krumbach

 * Gemeinsame Lfb und Elternvortrag 
9.3 mit dem Förderzentrum Ursberg  ab 2010 Kooperationsklasse
9.4 mit dem Kinderschutzbund (Mittagsbetreuung)

 

Schulinterne Lehrerfortbildung und Elternbildung 2/2008

            Die Schulleitungen der drei Thannhauser Schulen
Anton-Höfer-Grundschule - Hauptschule - Christoph-von-Schmid-Realschule organisierten zwei Vorträge 
des bekannten Buchautors und Erziehungswissenschaftlers
Dr. Albert Wunsch, Dipl. Sozialpädagoge und Dozent an der Fachhochschule in Köln
zum Thema: "Abschied von der Spaßpädagogik" (90 Teilnehmer)

  Die Schulleiter der drei Thannhauser Schulen:
Walter Herold, Franz Eschlberger und Karl Landherr als Initiatoren der Fortbildungs- und Kooperationsinitiative
mit dem Referenten Dr. Albert Wunsch (2.v.l.)

Abendvortrag für Eltern und Lehrkräfte:
„Unsere Kinder in der Verwöhnungsfalle" - Für eine Erziehung zu mehr Eigenverantwortlichkeit
(180 Teilnehmer)

 

Mittelschwäbische Nachrichten am 25.2.2008: Schulen ziehen an einem Strang

Thannhausen (lmm) - Zum Auftakt gemeinsam gegen die "Verwöhnungsfalle": Die drei Thannhauser Schulen (Anton-Höfer-Grundschule, Hauptschule und Christoph-von-Schmid-Realschule) wollen künftig im Bereich Unterricht und Erziehung enger zusammenarbeiten. Dazu hatten die drei Schulleitungen und die Elternbeiräte Dr. Albert Wunsch eingeladen, der zu seinen Büchern "Abschied von der Spaßpädagogik" und "Die Verwöhnungsfalle" sprach.

Die Verbindungen unter den drei Schulen sollen weiter intensiviert werden, erklärt der Leiter der Thannhauser
Anton-Höfer-Grundschule, Karl Landherr. Deshalb haben die drei Schulleiter für die Zukunft mehrere 
gemeinsame Projekte beschlossen. Zu ihrer Auftaktveranstaltung hatten sie den Buchautor und 
Erziehungswissenschaftler Dr. Albert Wunsch eingeladen.
Rund 180 Besucher kamen in die Grundschule, um sich von Wunsch über eine Erziehung ihrer Kinder 
zu mehr Eigenverantwortlichkeit informieren zu lassen. 
Wunsch traf mit seinen zwar einfachen aber dennoch provokanten Fragen ins Schwarze. 
"Wer stellt bei Ihnen am Mittag die Sprudelwasserflasche auf den Tisch?" 
Am aufkommenden Gemurmel und etwas verlegenen Lachen im Publikum konnte man es deutlich erkennen: 
Vermutlich meistens die Mutter. Wunsch brachte zahlreiche Beispiele, wie Mütter und Väter in die "Verwöhnungsfalle" 
tappen, und stellte die Frage, ob man damit den Kindern etwas Gutes tue. 
"Schon bei drei Regentropfen werden die Kinder von der Schule abgeholt. Glauben Sie denn, dass Ihre Kinder aus Zucker sind?", 
fragte Wunsch weiter. Was ist wichtig für die Kinder, dass sie in rund 25 Jahren eigenverantwortlich leben können? 
Die Antwort auf diese Frage sei sicherlich nicht einfach, so Wunsch, 
da wir nicht wissen, was in 25 Jahren sein wird. Und trotzdem müssen wir unsere Kinder auf diese Zeit vorbereiten, 
betont Wunsch. "Eigenes Tun führt zur Selbstständigkeit", betonte der Referent. 
Und weiter meinte er: "Verwöhnung verhindert ein erfolgreiches Leben". 
Wunsch beantwortete zum Abschluss des Abends noch Fragen aus dem Publikum und gab zahlreiche praktische Verhaltenstipps.
Bereits am Nachmittag hatte der Dozent mit den Lehrern der drei Thannhauser Schulen und einer Gruppe 
von Junglehrern im Rahmen einer Lehrerfortbildung über sein Buch "Abschied von der Spaßpädagogik" gesprochen.
Weitere Projekte geplant
Für die Zukunft seien mehrere gemeinsame Projekte dieser Art geplant, erklärt der Rektor der Grundschule. 
Beispielsweise sei an Englisch-Tagungen in kleinen Gruppen gedacht. So könne der Englischunterricht der einzelnen Schulen 
aufeinander abgestimmt werden und ein Austausch stattfinden. "Aufgrund des Übertritts gibt es viele Verbindungen 
unser Grundschule zur Hauptschule und Realschule", erklärt Landherr. 
Zukünftig seien auch auf anderen Gebieten Kooperationen geplant, ähnlich wie im Englischunterricht.
Bericht von von Monika Leopold-Miller - MN

 

Vorkurs zur Sprachförderung im Kindergarten
Kinder mit Migrationshintergrund erhalten im letzten Kindergartenjahr eine besondere Förderung.
Sie sieht vor, dass im Kindergarten durch Erzieherinnen und Lehrkräfte eine gezielte Sprachförderung stattfindet.
Wir an der AHGS arbeiten mit den Kindergärten Arche Noah und St. Vinzenz in Thannhausen zusammen:
Zwei Lehrkräfte (in 2010/11 Frau Pfitzmayr und Frau Landherr) leisten insgesamt neun Deutsch-Vorkursstunden in den Kindergärten
bzw. in der Schule. Den gleichen Anteil leisten die Erzieherinnen in eigenen Einheiten.
So werden Wortschatz und Grammatik der Kinder mehr und mehr erweitert und die Kinder an die Schule herangeführt.
Beispiel für den Ablauf einer Unterrichtsstunde:
 
Begrüßungslied - motorische Übungen - Silbenklatschen...

  
Thema: Schulgegenstände mit vielen Sinnen erfassen  -  sehen, hören, sprechen, fühlen, malen, legen, ordnen...basteln, Geschichten hören, sprechen und spielen   -   Abschlusskreis    -   Verabschiedung

Allgemeine Infos zu den Vorkursen in Bayern:
Die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund setzt eine umfassende und möglichst frühzeitige Sprachförderung voraus.
Hierzu leistet der Kindergarten als Bildungseinrichtung mit einer Besuchsquote von über 99% aller Vorschulkinder einen entscheidenden Beitrag.
Kinder mit Migrationshintergrund besuchen im letzten Jahr vor der Einschulung zu rund 97% einen Kindergarten (Stand: April 2005).
Sprachförderung gehört schon immer zu den Schwerpunkten der Bildungsarbeit im Kindergarten. Dieser allgemeine Bildungs- und Förderauftrag
des Kindergartens wird im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz insoweit präzisiert, als für Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund,
die über keine oder unzureichende Deutschkenntnisse verfügen, sowie für Kinder mit sonstigem Sprachförderbedarf eine besondere Sprachförderung
sicherzustellen ist. Das Vorkurskonzept ist als spezielle Form dieser besonderen Sprachförderung zu bewerten.
Die Vorkurse erstrecken sich dann vom September des Jahres vor der Einschulung bis zum darauf folgenden Juli. Sie umfassen 160 (Schul-) Stunden.
Hiervon sollen Sprachfördermaßnahmen im Umfang von jeweils 80 Stunden vom pädagogischen Personal der Kindergärten und von Lehrkräften
der Grundschule eingebracht werden.
Die Vorkurse ergänzen die Tätigkeit der pädagogischen Fachkräfte. Mit dem Einsatz der Grundschullehrer/innen wird eine wichtige
Unterstützungs- und Kooperationsmöglichkeit für die Kindertageseinrichtungen angeboten.

Sprachstandserhebung im Kindergarten
Die Kindergärten (die folgenden Ausführungen gelten entsprechend für alle Kindertageseinrichtungen, die Kinder im Vorschulalter aufnehmen)
haben nach dem BayKiBiG den Auftrag, besondere Sprachfördermaßnahmen für Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen
vorzusehen. Implizite Voraussetzung hierfür ist, dass die Erzieherinnen einen solchen besonderen Sprachförderbedarf zuverlässig feststellen.
In aller Regel verschaffen sich die pädagogischen Fachkräfte entwicklungsbegleitend, etwa auch durch Verwendung des Sismik,
die erforderlichen Kenntnisse über den individuellen Sprachstand der Kinder.
Weitere Infos:   http://www.ifp.bayern.de/veroeffentlichungen/infodienst/vorkurse.html

Erkundung der Mittelschule Thannhausen durch die 4. Klassen am 1.4.2011

    
Danke an Rektor Klaus Mader und Konrektorin Mine Waltenberger-Olbrich

 

Grundschulwettbewerb und Mathetest des Ringeisen-Gymnasiums Ursberg

für unsere 4. Klassen durch Schüler der Q11 und ihren Lehrer Martin Schneider 
 
Siegerehrung und Preisverleihung für alle Teilnehmer und die Schüler mit den besten Ergebnissen.
Danke für die Geschenke an die Q 11 des RGU