Kooperationen

mit den Kindergärten  St. Vinzenz und Arche Noah :  Überblick über die Aktivitäten  Vorkurse
mit den weiterführenden Schulen in Thannhausen, Ursberg und Krumbach

 

Vorkurs zur Sprachförderung im Kindergarten
Kinder mit Migrationshintergrund erhalten im letzten Kindergartenjahr eine besondere Förderung. Sie sieht vor, dass im Kindergarten durch Erzieherinnen und Lehrkräfte eine gezielte Sprachförderung stattfindet. Wir an der AHGS arbeiten mit den Kindergärten Arche Noah und St. Vinzenz in Thannhausen zusammen: Zwei Lehrkräfte (in 2010/11 Frau Pfitzmayr und Frau Landherr) leisten insgesamt neun Deutsch-Vorkursstunden in den Kindergärten bzw. in der Schule. Den gleichen Anteil leisten die Erzieherinnen in eigenen Einheiten. So werden Wortschatz und Grammatik der Kinder mehr und mehr erweitert und die Kinder an die Schule herangeführt. Beispiel für den Ablauf einer Unterrichtsstunde: 
Begrüßungslied - motorische Übungen - Silbenklatschen...  
Thema: Schulgegenstände mit vielen Sinnen erfassen  -  sehen, hören, sprechen, fühlen, malen, legen, ordnen...basteln, Geschichten hören, sprechen und spielen   -   Abschlusskreis    -   Verabschiedung


Sprachstandserhebung im Kindergarten
Die Kindergärten (die folgenden Ausführungen gelten entsprechend für alle Kindertageseinrichtungen, die Kinder im Vorschulalter aufnehmen)
haben nach dem BayKiBiG den Auftrag, besondere Sprachfördermaßnahmen für Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen
vorzusehen. Implizite Voraussetzung hierfür ist, dass die Erzieherinnen einen solchen besonderen Sprachförderbedarf zuverlässig feststellen.
In aller Regel verschaffen sich die pädagogischen Fachkräfte entwicklungsbegleitend, etwa auch durch Verwendung des Sismik,
die erforderlichen Kenntnisse über den individuellen Sprachstand der Kinder.

 

Erkundung der Mittelschule Thannhausen durch die 4. Klassen am 1.4.2011
Danke an Rektor Klaus Mader und Konrektorin Mine Waltenberger-Olbrich

 

Grundschulwettbewerb und Mathetest des Ringeisen-Gymnasiums Ursbergfür unsere 4. Klassen durch Schüler der Q11 und ihren Lehrer Martin Schneider  Siegerehrung und Preisverleihung für alle Teilnehmer und die Schüler mit den besten Ergebnissen. Danke für die Geschenke an die Q 11 des RGU

 

Gemeinsame Lfb und Elternvortrag mit dem Förderzentrum Ursberg  ab 2010 Kooperationsklasse 4 mit dem Kinderschutzbund (Mittagsbetreuung)

 

Schulinterne Lehrerfortbildung und Elternbildung

2/2008   Die Schulleitungen der drei Thannhauser Schulen Anton-Höfer-Grundschule - Hauptschule - Christoph-von-Schmid-Realschule organisierten zwei Vorträge 
des bekannten Buchautors und Erziehungswissenschaftlers Dr. Albert Wunsch, Dipl. Sozialpädagoge und Dozent an der Fachhochschule in Köln zum Thema: "Abschied von der Spaßpädagogik" (90 Teilnehmer)   Die Schulleiter der drei Thannhauser Schulen:Walter Herold, Franz Eschlberger und Karl Landherr als Initiatoren der Fortbildungs- und Kooperationsinitiative mit dem Referenten Dr. Albert Wunsch (2.v.l.)

Abendvortrag für Eltern und Lehrkräfte:

„Unsere Kinder in der Verwöhnungsfalle" - Für eine Erziehung zu mehr Eigenverantwortlichkeit  (180 Teilnehmer)  

Mittelschwäbische Nachrichten am 25.2.2008: Schulen ziehen an einem Strang

Thannhausen (lmm) - Zum Auftakt gemeinsam gegen die "Verwöhnungsfalle": Die drei Thannhauser Schulen (Anton-Höfer-Grundschule, Hauptschule und Christoph-von-Schmid-Realschule) wollen künftig im Bereich Unterricht und Erziehung enger zusammenarbeiten. Dazu hatten die drei Schulleitungen und die Elternbeiräte Dr. Albert Wunsch eingeladen, der zu seinen Büchern "Abschied von der Spaßpädagogik" und "Die Verwöhnungsfalle" sprach.

Die Verbindungen unter den drei Schulen sollen weiter intensiviert werden, erklärt der Leiter der Thannhauser Anton-Höfer-Grundschule, Karl Landherr. Deshalb haben die drei Schulleiter für die Zukunft mehrere gemeinsame Projekte beschlossen. Zu ihrer Auftaktveranstaltung hatten sie den Buchautor und Erziehungswissenschaftler Dr. Albert Wunsch eingeladen.
Rund 180 Besucher kamen in die Grundschule, um sich von Wunsch über eine Erziehung ihrer Kinder zu mehr Eigenverantwortlichkeit informieren zu lassen. 
Wunsch traf mit seinen zwar einfachen aber dennoch provokanten Fragen ins Schwarze. 
"Wer stellt bei Ihnen am Mittag die Sprudelwasserflasche auf den Tisch?" 
Am aufkommenden Gemurmel und etwas verlegenen Lachen im Publikum konnte man es deutlich erkennen: Vermutlich meistens die Mutter. Wunsch brachte zahlreiche Beispiele, wie Mütter und Väter in die "Verwöhnungsfalle" tappen, und stellte die Frage, ob man damit den Kindern etwas Gutes tue. "Schon bei drei Regentropfen werden die Kinder von der Schule abgeholt. Glauben Sie denn, dass Ihre Kinder aus Zucker sind?", fragte Wunsch weiter. Was ist wichtig für die Kinder, dass sie in rund 25 Jahren eigenverantwortlich leben können? 
Die Antwort auf diese Frage sei sicherlich nicht einfach, so Wunsch, da wir nicht wissen, was in 25 Jahren sein wird. Und trotzdem müssen wir unsere Kinder auf diese Zeit vorbereiten, betont Wunsch. "Eigenes Tun führt zur Selbstständigkeit", betonte der Referent. 
Und weiter meinte er: "Verwöhnung verhindert ein erfolgreiches Leben". 
Wunsch beantwortete zum Abschluss des Abends noch Fragen aus dem Publikum und gab zahlreiche praktische Verhaltenstipps. Bereits am Nachmittag hatte der Dozent mit den Lehrern der drei Thannhauser Schulen und einer Gruppe von Junglehrern im Rahmen einer Lehrerfortbildung über sein Buch "Abschied von der Spaßpädagogik" gesprochen.

Weitere Projekte geplant
Für die Zukunft seien mehrere gemeinsame Projekte dieser Art geplant, erklärt der Rektor der Grundschule. Beispielsweise sei an Englisch-Tagungen in kleinen Gruppen gedacht. So könne der Englischunterricht der einzelnen Schulen aufeinander abgestimmt werden und ein Austausch stattfinden. "Aufgrund des Übertritts gibt es viele Verbindungen unser Grundschule zur Hauptschule und Realschule", erklärt Landherr. Zukünftig seien auch auf anderen Gebieten Kooperationen geplant, ähnlich wie im Englischunterricht.
Bericht von von Monika Leopold-Miller - MN