Thannhauser Heimatheft 4. Klasse

Mein Thannhauser Heimatheft 
Das Thannhauser Heimatheft begleitet die Schüler seit 1994 durch alle vier Jahrgangsstufen. 
Die Inhalte sind für die Lehrkräfte verbindlich. Für die Bearbeitung im Heimat- und Sachunterricht gibt es 
Schreib- und Kopiervorlagen sowie Materialkoffer mit Quellen und Anschauungsmaterial 
sowie Zusatzinfos und Links auf dieser Internetseite.
Inhaltsverzeichnis:   
4. Klasse
21. Stadtplan Thannhausen heute   Interaktiver Stadtplan
22. Straßennamen in Thannhausen
23. Unsere Stadt Thannhausen     Info zu Thannhausen bei Wikipedia 
24. Der Stadtteil Burg
25. Der Stadtteil Nettershausen 
26. Unser Landkreis Günzburg 
27. Die Mindel - Unser Heimatfluss 
28. Städtepartnerschaft Mortain - Thannhausen 
29. Die deutsche Nationalhymne
30. Meine Schulklasse  (Bild der Abschlussklasse, z.B. 2008)
Umschlagblatt hinten: Thannhauser Heimatlied    ...gesungen mit Blasmusik

Das Thannhauser Heimatheft ist aus einer Projektarbeit zur Namensgebung im Jahr 1992 entstanden.
Projektbeschreibung:
1)   Befragung der Lehrer, Schüler und Eltern: Fragen zur Heimatgeschichte - Was interessiert dich?
2)  Auswertung der Befragung und "Durchforstung" des Heimatbuchs bezüglich schulischer Lernziele in Gruppen
     "Für GS-Schüler wichtige Daten, Ereignisse, Personen, Gebäude und Geschichten / Methoden / Medien"
3)  Verteilen der Inhalte - Erarbeitung der Vorlagen und Medien aufgeteilt auf Lehrer und Klassen
4)  Ausstellung der Ergebnisse bei der Namensgebung 1993 und in der Raiffeisenbank Thannhausen

5)  Festlegung der Themen für das Heimatheft
6)  Bearbeitung der Einzelseiten im Heimatheft in arbeitsteiliger Gruppenarbeit
7)  Erstellen von Kopiervorlagen und Unterrichtsmaterial, z.B. Ordner und Diathek

8)  Evaluation im Jahr 2006 und Überarbeitung der Inhalte und Themen
9)  Anlage weiterer Materialkoffer
10) Zusatz-Infos im Internet ab 2008 - Von Schülern gestaltetes gesamtes Heimatheft als pdf Datei  (zum Download 6,6 MB)

Koordinationsteam der Überarbeitung 2006: A. Bruckmann-Bensch, A. Fischer, D. Pfitzmayr, K. Armbruster, K. Landherr 
     Wappen von Thannhausen und Mortain

 

Straßennamen in Thannhausen (Heimatheft Nr. 22)

 

Dr. Wilhelm Bauberger war Arzt und Schriftsteller. Er wurde im Jahr 1809 in Thannhausen geboren,
studierte in Wien und München und wirkte dann als Arzt in Thannhausen und Augsburg.
Er fühlte sich den Menschen in seinem Heimatort eng verbunden, hatte einen Dichtersitz am Schlossberg
und ließ einen Theaterbau im Englischen Garten errichten. 1883 starb er in Thannhausen,
wo wir heute noch sein Grab auf dem Friedhof besuchen können.

Christoph von Schmid-Straße   

Anton Höfer

Albert Höfer   Sohn von Anton Höfer geb. 1802 Stadtpfarrer in Günzburg und Musiker  Info

Albert Schäffler
(geb. 1809) wanderte 1838 als Redemptoristen-Pater (Priesterorden) nach Amerika (Chicago, Boston) aus, 
und betreute dort als Seelsorger die ausgewanderten Deutschen. 
Von ihm stammen zahlreiche Schriften, Sing- und Gebetbücher 
z.B. die auch hier damals und heute bekannten und beliebten Gebete 
Morgengebet: "O Gott, du hast in dieser Nacht so väterlich für mich gewacht,
 Abendgebet " Bevor ich mich zur Ruh begeb',
 

Franz Xaver Stadler war ein reicher Kaufmann in Augsburg.
Er wurde 1789 in Thannhausen geboren   1863 stiftete er für seinen Heimatort
Thannhausen ein Armen- und Krankenhaus, das Stadlerstift in der Stadlerstraße.
Er starb 1865.

    

 

Jakob Zwiebel kam 1896 als Pfarrer nach Thannhausen. 
Er kümmerte sich sehr um die Menschen und die Marktgemeinde.
Ihm verdanken wir das Christoph von Schmid – Denkmal, das im Jahr 1901 errichtet wurde.
Jakob Zwiebel starb im Jahre 1918. Heute erinnern uns sein Grab und die Jakob-Zwiebel-Straße 
an den damals sehr beliebten Pfarrer.

  

Josef Rösch: Er lebte um 1900. Er war Bezirksschulrat und Schuldirektor.

 

In früherer Zeit:  Abt Sartor: Er lebte bereits um 1400. Er wurde in Thannhausen geboren 
und war dann 40 Jahre lang Abt im Kloster Ursberg nebenan..
Beim Konzil in Konstanz 1414-1418 war er einer der bedeutendsten Theologen und Prediger.

 

Judengasse

 

Der Stadtteil Burg


Hoch über dem Mindeltal liegt der Stadtteil Burg mit seinem Wahrzeichen, dem Burgstall.
Schon zu Römerzeiten gab es auf der Burger Bergkuppe eine Bergfeste, 
um die Gegend bis nach Mindelheim beobachten zu können.
Aus dieser römischen Bergfeste entstand im Mittelalter eine Ritterburg. 
Diese Burg wurde im Jahr 1440 abgerissen und war noch etwa 400 Jahre lang als Ruine erhalten. 
Im Bereich der Burganlage fand man 1989 einen runden Schacht, der wohl einmal der Burgbrunnen war. 
Die Burgstallanlage und der Brunnen wurden wieder aufgebaut und mit einem Burgstallfest eingeweiht.
Heute wird darin ein Freilichttheater aufgeführt.

  Das Burgstalltheater

 

 

 

Der Stadtteil Nettershausen (Heimatheft Nr. 25)

Nettershausen ist ein Stadtteil  unseres Heimatortes Thannhausen. 
Der Ortsname stammt vermutlich vom altgermanischen Sippenführer und Ortsgründer
Nanther (Nanthershusen).Er gründete die Siedlung in der Zeit zwischen 500 und 600.
Der kleine Ort mit derzeit ____ Einwohnern schmiegt sich an den bewaldeten Karrenberg an. 
In der Ortsmitte steht die Marienkapelle, welche im Jahre 1698 fertiggestellt 
und mittlerweile wieder renoviert wurde.
Am 1. Januar 1977 wurden Burg und Nettershausen bei der Gebietsreform eingemeindet. 
Wir messen die Entfernungen (jeweils Ortsschild) von:
Thannhausen bis Nettershausen: ______ km        Nettershausen bis Burg: ______ km

  

 

Weitere Informationen zum Landkreisfilm (vor allem zum Einsatz im Unterricht) auch unter der Homepage  der KEG Schwaben   www.keg-schwaben.de   eigener Link
dort finden Sie auch Seiten über die ehemalige Synagoge in Ichenhausen
Farbbild vom Cover

Inhalt des Landkreis - Films
Bine und Wolfi, zwei Viertklässler, treffen an der Leipheimer Linde auf Artus, einen sympathischen Außerirdischen. Sie helfen ihm, sein UFO zu suchen. Auf ihrer erlebnisreichen Reise durch den Landkreis Günzburg lernen die beiden ihre Heimat kennen.
Dauer des Films: 40 Minuten       nur Preis: 15 € 
Abfolge der Orte mit inhaltlichen Schwerpunkten (Dauer 40 Minuten) (Info = zusätzliche Einspielung eines Videofilms oder Video-Clips) 
Leipheimer Linde (Spielszene) - Donauauen Luftaufnahmen
Reisensburg (Spielszene und Info über die Geschichte der Reisensburg)
Gundremmingen (Vorbeiflug am Kernkraftwerk)
Mindelmündung bei Offingen, Kläranlage Offingen, Mülldeponie Burgau
Burgau (Heimatmuseum, Info über Torfabbau und Kinderfasching u.a.)
Allerheiligen , Jettingen-Scheppach und Burtenbach (Baggerseen)
Thannhausen (Kurzinfo, Christoph von Schmid-Denkmal)
Ziemetshausen (Spielszene am Hyazinth-Wäckerle-Denkmal)
"Hei grueß di Gott, Ländle" Liedeinspielung Wäckerle-Chor Ziemetshausen und Videoclip
Maria Vesperbild und Schloss Seyfriedsberg
Ursberg (Spielszene und Info über die Arbeit in einer Behindertenwerkstatt, Korbflechterei) - Krumbad (Vorbeifahrt)
Krumbach (Spielszene und Info über die Behörden- und Schulstadt)
Niederraunau, Weiler (Spielszene und Info über Scheibenfeuer)
Oberrieder Weiher, Oberegger Weiher (Info), Neuburg, Edelstetten
Stoffenried (Spielszene und Info über Kreisheimatstube, am Spinnrad,
Schullandheim Stoffenried - Busfahrt nach Ichenhausen
Ichenhausen (Info: Schulmuseum, ehem. Synagoge und jüdischer Friedhof)
Wettenhausen (Spielszene am Kalvarienberg, Info über Kaisersaal)
Info über den Schwäbischen Barockwinkel und das Krippenparadies
Hammerstetten, Stubenweiher, Kötz, Bibertal
Bauernkriegsdenkmal im Bibertal (Spielszene und Info)
Leipheim (Info über das Kinderfest) - Donaumoos, Riedhausen
Günzburg (Spielszene und Info über die Geschichte))
Günzburg Landratsamt (Spielszene) 

Die Mindel - Unser Heimatfluss (Heimatheft Seite 27)

Die Mindel entspringt bei der Mindelmühle am Mindelberg 
in der Nähe von Ronsberg im Landkreis Ostallgäu. 
Sie fließt dann durch Mindelheim, Pfaffenhausen, Thannhausen, 
Jettingen-Scheppach und Burgau. Nordöstlich von Offingen mündet sie in die Donau.
Auf dem Mindelradweg kann man mit dem Fahrrad die gesamte Mindel 
von der Quelle bis zur Mündung entlang fahren, das sind etwa 75 Kilometer. 
Nach dem Fluss Mindel ist eine der vier Eiszeiten benannt: 
Die Mindeleiszeit vor etwa 450.000 Jahren. 
Dabei war etwa 60.000 Jahre lang fast ganz Deutschland mit Gletschereis bedeckt. 
  
Im Quellgebiet (Bilder aus dem Jahr 1989)
In Thannhausen neben der Grundschule bei Niedrigwasser und bei Hochwasser (2002)

      
Quelle: Nördlich von Willofs liegt Eglofs. Am nördl. Ortsende auf einem Feldweg Richtung Mindelmühle fahren (.......).
Dort auf einem Trampelpfad zum Waldrand am Fuße des Mindelbergs, wo sich das Quellgebiet der Mindel befindet.
Vor der Mindelmühle münden die beiden Quellbächlein zusammen. Hier ist der Ursprung der Mindel.
Teilung: Bei Mindelzell teilt sich die Mindel in die kleine und große Mindel. Nach Burtenbach fließen sie wieder zusammen.
Mündung: Von Offingen aus kann man mit dem Fahrrad zur Mindel-Mündung an der Donau fahren.
Rektor Franz Maurmeir aus Thannhausen hat als erster eine komplette Mindelradtour ausgearbeitet.

Sage über die Mindelquelle  aus: http://www.pitkinzer.de/artour/sagen.html 
"An der Mindelquelle ward des Öfteren ein schönes Weib mit buntem Gewande gesehen, wie sie aus der dortigen Quelle trank. 
Wenn man sie aber ansprechen wollte, war sie meist wie vom Erdboden verschwunden. 
Als in der Dämmerung einmal ein armer Artur dort spazieren ging und sich eins pfiff, weil er sich vorstellte, reich, gesund und glücklich zu sein, 
trat wie aus dem Nichts besagtes Weib an seine Seite und sprach: »Bleib guten Mutes. Trink von der Quelle und geh heim, 
es ist schon gerichtet.« 
Wie der arme Artur am Abend nach seinem Vieh sehen wollte, standen statt einer Kuh plötzlich hundertdreiunddreißig in seinem Stall, 
und statt einer Ziege waren es sechsundsechzig Schweine. Voller Freude feierte der Bauer mit allen, die seines Humors waren, 
ein Freudenfest, wohin er auch viel lustiges Künstlervolk einlud, das sich mit ihm und seinen Gästen das ganze Jahr über eins pfiff 
und sich die Arbeit und die Spießbraten schmecken ließ.
Die Gemeinschaft hat seitdem das Bäuerlein, der über die Jahre bei bescheidenem Wohlstand blieb, stets in ihrer Mitte gehalten 
und es ihm gleichgetan und das Leben gefeiert. Um des schönen Weibes willen aber haben sie vordem bei der Mindelmühle einen Stein aufgerichtet, 
wo es immer wieder zu Wundererscheinungen gekommen ist.
Seither erzählt man sich, wer vom Wasser der Mindelquelle trinkt und die schöne Frau anruft, 
dem wird sein Wunsch in Erfüllung gehen, ob er nun Artur heißt oder nicht.

1989 auf der Suche nach dem "Mindelweib"

Wikipedia schreibt: 
"Die Mindel ist ein rechter Nebenfluss der Donau.
Der 75 km lange Fluss entspringt an der Mindelmühle bei Ronsberg und fließt bei Gundremmingen in die Donau.
Ihr wichtigster Nebenfluss ist die Kammel.
Allein im Bereich des Landkreises Günzburg wird mit 30 Wasserkraftwerken Energie erzeugt.
Im April 2003 wurde der Mindeltal-Radweg eingeweiht.
Eine der Eiszeiten, nämlich die Mindelkaltzeit, ist nach diesem Fluss benannt.
Der Name der Mindel lässt sich von den Vindelikern ableiten (M und V sind austauschbar)."   aus Wikipedia

 
Bild und Info über die Mindel-Eiszeit in Süddeutschland

 

Städtepartnerschaft
Mortain und Thannhausen   

Seit dem Jahre 1981 besteht die Partnerschaft zwischen der Mindelstadt Thannhausen 
und der französischen Gemeinde Mortain.

Mortain, idyllisch in die Landschaft der südlichen Manche in der Normandie eingebettet,  bietet Sehenswürdigkeiten, die Dank des verwendeten Granits in diesem ehemals normannischen Lehensgut Jahrhunderte überdauert haben. Hierzu zählen zum Beispiel die berühmte "weiße Abtei" L‘Abbaye Blanche wie auch die Stiftskirche St. Evroult. Touristischer Anziehungspunkt sind auch die Wasserfälle Grande Cascade oder die kleine Kapelle ”Petite Chapelle", von wo aus man bei günstiger Witterung einen herrlichen Blick bis zum 40 km entfernten Moint-Saint-Michel an der Meeresküste genießen kann.
Eine Vielzahl zwischenmenschlicher Begegnungen der Partnerstädte haben die beiden Komitees in den zurückliegenden Jahren organisiert. Hierzu zählen u.a. ein Staffellauf von Mortain nach Schwaben sowie im Gegenzug eine Radtour von Thannhausen aus. Ein bayerischer Abend erfreute die französischen Freunde in gleicher Weise wie auch Konzerte, Vereinsveranstaltungen oder ein bayerischer Maibaum. Ständig an die Partnerschaft erinnert wird die Bevölkerung durch den riesigen Granitblock, der künstlerisch in die Gestaltung des Thannhauser Mortainplatzes einbezogen wurde.
Auf dem Platz der Partnerschaft in Mortain weisen Friedenstauben aus Thannhausen auf die tiefe Freundschaft der Partner hin, die auch durch die zwischen ihnen liegenden 1100 Kilometer nicht getrübt wird. Ein Höhepunkt werden im kommenden Jahr zweifellos die Feiern zum 20jährigen Bestehen dieser Partnerschaft sein. 
Diese Feierlichkeiten fanden in Thannhausen vom 24. bis 27. Mai 2001 statt.
Les meilleures amitiés à nos amis francais!

 

Das Thannhauser Heimatheft ist aus einer Projektarbeit zur Namensgebung im Jahr 1992 entstanden.
Projektbeschreibung:
1)   Befragung der Lehrer, Schüler und Eltern: Fragen zur Heimatgeschichte - Was interessiert dich?
2)  Auswertung der Befragung und "Durchforstung" des Heimatbuchs bezüglich schulischer Lernziele in Gruppen
     "Für GS-Schüler wichtige Daten, Ereignisse, Personen, Gebäude und Geschichten / Methoden / Medien"
3)  Verteilen der Inhalte - Erarbeitung der Vorlagen und Medien aufgeteilt auf Lehrer und Klassen
4)  Ausstellung der Ergebnisse bei der Namensgebung 1993 und in der Raiffeisenbank Thannhausen

5)  Festlegung der Themen für das Heimatheft
6)  Bearbeitung der Einzelseiten im Heimatheft in arbeitsteiliger Gruppenarbeit
7)  Erstellen von Kopiervorlagen und Unterrichtsmaterial, z.B. Ordner und Diathek

8)  Evaluation im Jahr 2006 und Überarbeitung der Inhalte und Themen
9)  Anlage weiterer Materialkoffer
10) Zusatz-Infos im Internet ab 2008 - Von Schülern gestaltetes gesamtes Heimatheft als pdf Datei  (zum Download 6,6 MB)

Koordinationsteam der Überarbeitung 2006: A. Bruckmann-Bensch, A. Fischer, D. Pfitzmayr, K. Armbruster, K. Landherr 
      Wappen von Thannhausen und Mortain