Das Thannhauser Heimatheft begleitet die Schüler seit 1994 durch alle vier Jahrgangsstufen. Die Inhalte sind für die Lehrkräfte verbindlich. Für die Bearbeitung im Heimat- und Sachunterricht gibt es Schreib- und Kopiervorlagen sowie Materialkoffer mit Quellen und Anschauungsmaterial sowie Zusatzinfos und Links auf dieser Internetseite.

Thannhauser Heimatheft 3. Klasse

1./2. Klasse      3. Klasse        4. Klasse


 8. Tago gründet Thannhausen   Lied zur Heimatgeschichte 
 9. Thannhausen im Mittelalter
10. Leidvolle Jahre in Thannhausen (Bauernkrieg, 30-jähriger Krieg)
11. Warum gibt es in Thannhausen eine Judengasse? 
12. Anton Höfer  
13. Christoph von Schmid
14. Berühmte Thannhauser Bürger: Albert Höfer, Dr. Bauberger, Franz Xaver Stadler,
       Jakob Zwiebel, Josef Rösch, (Abt Sartor) 
15. Die bayerischen Könige 
16. Bayernhymne 
17. Die Schulen in Thannhausen
18 Schöne alte Häuser in Thannhausen
19. Thannhausen bekommt einen Bahnhof 
20. Thannhausen erhält die Stadtrechte  

 

Tago gründet Thannhausen (Heimatheft Nr. 8)

Vor ungefähr 1000 Jahren kam der erste Siedler, genannt Tago, mit seiner Sippe ins Mindeltal.
Voller Begeisterung rief Tago aus:
„Männer, wir haben ein Stück Land gefunden, herrlich gelegen, reich an Wald, Feld, Gras und Wasser. Hier wollen wir bleiben! Hier sei fortan unsere Heimat!“

Die Sippe begann mit dem Bau von Häusern. Dazu fällten sie Bäume. Für den Hausbau benutzten sie Holz und Steine. In der Mitte der Häuser wurde auf offenem Feuer gekocht.
Die Menschen mussten damals sehr schwer arbeiten, denn es gab noch keine Maschinen.
Die Häuser dienten den Siedlern vor allem als Schutz vor Unwetter, wilden Tieren und als Schlafstelle.

Lied zur Heimatgeschichte

1. Wie herrlich liegt im Mindeltal Thannhausen, unsere Stadt. 
   Vor über tausend Jahren schon Tago sie gründet hat.              
2. Der Schwabe kommt vom Donautal an diesen schönen Ort. 
    Er stößt den Speer ins Erdenreich "Hier bleib ich immerfort!"

3. Aus Lehm und Stroh entsteht ein Dorf vom Urwald bis zum Bach. 
    Man nannt es Tagenhusen bald. Auch andre kommen nach.

4. Die Menschen leben von der Jagd auf Wisent, Hirsch und Bär. 
   Sie züchten Schweine, Rind und Pferd und richten Äcker her.

 

Thannhausen im Mittelalter (Heimatheft Eintrag Nr. 9)

Das mitttelalterliche Ortsbild von Thannhausen

Um das Jahr 1100 gab es in Thannhausen 4 Hauptstraßen, eine Talburg (Thainhuser Feste) am Mühlbach, eine Friedhofsfeste mit Kirche, Kirchturm und dem Storkenturm als Aussichtsturm und Wachturm. Die Thainhuser Feste wurde im Jahr 1450 zerstört.1246 erhält Thannhausen von Kaiser Friedrich II das Marktrecht. Im Hasengrund stand der Galgen.     

Die (katholische) Thannhauser Stadtpfarrkirche Kirche Mariä Himmelfahrt:

10. Jhd. Holzkirche - 11. Jhd. Steinkirche - 1250 Gotische Kirche -     1740 Neubau

Das Leben im Mittelalter (Zeit von ca. 500 - 1500)

1109 Urkundliche Erwähnung eines Ortsadels "von Taginhusen"
bis 1268 Die Herren von Thannhausen waren vermutlich staufische Ministerialen
1293 Thannhausen ist als Markt belegt
1348 Das Hochstift Augsburg und Burgau haben hier Lehensgüter
1560 Herrschaft und Blutbann Thannhausen gehen an die Augsburger Patrizier Baumgartner, Freiherrn v. Hohenschwangau, über, die den Besitz sogleich verpfänden
um 1600 die St. Leonhardskapelle wird errichtet
1665 Nach häufigem Besitzwechsel erhalten die Grafen von Sinzendorf das Reichslehen Thannhausen als Grafschaft und lösen sie aus der Zugehörigkeit zur Reichsritterschaft.

 

Leidvolle Jahre in Thannhausen  Heimatheft Nr.10

I. Der Bauernkrieg im Jahr 1525

1. Zur damaligen Zeit gehörten die Thannhauser  Bürger und deren Familien zum „Besitz“
der herrschenden Adeligen. Sie waren Leibeigene.
Sie mussten sehr hart arbeiten, jedoch den größten Teil der Einnahmen an die Herrschaft abtreten.   Diese Arbeit nennt man Fronarbeit.

2. In ihrer Not schlossen sich die  Bauern zu bewaffneten Horden
zusammen, um für ihre Freiheit   und menschenwürdige Lebensbedingungen  zu kämpfen. 
Die Auseinandersetzungen waren sehr blutig.
Im Jahr 1525 wurden die aufständischen Bauern  besiegt und vorübergehend aus der Heimat vertrieben.   Nach dem  Krieg wurde das Leid der Bauern  noch größer: Noch mehr Abgaben,  kein Jagd- und Fischereirecht …

II. Der „Dreißigjährige Krieg“ (1618-1648)

Großes Leid kam über die Menschen, die vor uns in Thannhausen lebten:
Schlechte Ernten und Viehseuchen verursachten eine schreckliche Hungersnot.
Ausländische Soldatenheere zogen mordend und plündernd durch unsere Heimat.
(Das Kloster Ursberg wurde bis auf die Grundmauern niedergebrannt.)
Die fremden Soldaten schleppten eine furchtbare, sehr ansteckende Krankheit ein: die Pest!

  

Warum gibt es in Thannhausen eine JUDENGASSE?  (Heimatheft-Eintrag Nr. 11)
Im Mittelalter lebten in Thannhausen rund 400 Juden. 
In der heutigen Ursberger Straße hatten sie eine eigene Schule, die Judenschuol. 
Die Juden verkauften die Waren der Thannhauser Handwerksleute auf den Märkten in Augsburg und Ulm und hausierten rund um Thannhausen. Doch die Juden waren unbeliebt. Viele sagten: „Die Juden sind Schuld an der Pest!“ Auch in Thannhausen mussten Juden unfreiwillig den Ort verlassen.
Anfang des 18. Jahrhunderts übernahm der Graf von Stadion die Reichsgrafschaft Thannhausen.
1718 gab Kaiser Karl IV von Österreich die Erlaubnis, alle noch anwesenden Juden (ca. 20 Familien) aus Thannhausen auszuweisen. Die jüdische Synagoge - das Gebetshaus der Juden - wurde abgerissen. 1722 wurde an ihrer Stelle die Stadionkapelle erbaut.
Man nannte sie auch "Judenkapelle". Rechts am Eingang der „Stadionkapelle“ steht noch heute der Opferstock der alten Synagoge.

Nur noch wenig erinnert uns heute an die Thannhauser Juden:
Die Bezeichnung „Judenkapelle“ für die Stadionkapelle, der Straßenname „Judengasse“ und der Flurname "Judenbegräbnis" nördlich der Jugendbegegnungsstätte an der B 300 (Augsburger Berg). Er weist auf einen jüdischen Friedhof hin.
Es gab auch Juden, die sich mit ihrem Familiennamen "Thannhauser" nannten. 
In New York (USA) kann man eine berühmte Kunstsammlung mit dem Namen "The Thannhauser Collection" besuchen. Die Vorfahren des Kunstsammlers Heinrich Thannhauser stammten aus unserem Thannhausen.
Infos: Geschichte der Juden in Thannhausen   

Lied: Shalom chaverim - ein altes jüdisches Volkslied aus Israel
Scha-lom cha-ve-rim, scha-lom cha-ve-rot! Scha-lom, scha-lom!

Le hit-ra-ot, le hit-ra-ot, Scha-lom, scha-lom! 

Leb wohl, lieber Freund, leb wohl, lieber Freund, lass Frieden sein.

Auf Wiedersehn, auf Wiedersehn, lass Frieden sein!

 

Anton Höfer - Namenspatron unserer Schule  (Heimathefteintrag Nr. 12  

1993 erhielt unsere Schule auf Antrag der Lehrerkonferenz und des Elternbeirats den Namen Anton-Höfer-Grundschule.    
Anton Höfer wirkte von 1793 bis 1837 in Thannhausen als Lehrer und Organist. Seine Würdigung erfuhr Anton Höfer durch einen ehemaligen Schüler: Laurentius Stempfle, Professor für Moral- und Pastoraltheologie zu Dillingen, der die Lebensgeschichte des Schullehrers Anton Höfer verfasste und ihm widmete.
Anton Höfer wurde am 1. November 1764 als Sohn des Schulmeisters Johann Höfer in Ettelried geboren. Er zeigte schon früh seine musische Begabung und erhielt deshalb Musikunterricht. Beim Kantor in Ziemetshausen lernte er Violine. Er wollte Lehrer werden. Seine Vorbereitung hierzu erhielt er in Augsburg, zuerst in der Normalschule, dann in der Domschule. Dann arbeitete er als Kammerdiener und Ökonomieverwalter im Kloster Oberschönenfeld bei Augsburg. Anton Höfer war als guter Geiger bekannt und sollte bei einer Freilichtaufführung im damaligen “Englischen Garten” in Thannhausen mitwirken. Dabei lernte er die Lehrerstochter Maria Elisabeth Wagner kennen. Anton Höfer war in Thannhausen erwünscht und erhielt im Juni 1793 das Anstellungsdekret als  Lehrer in Thannhausen.
”Höfer entfaltete ein sehr großes Engagement in seiner schulischen Tätigkeit und war bei den Schülern sehr beliebt. ... Er suchte bei jedem Lehrgegenstande das rechte Maß und die rechte Weise zu treffen, um den Verstand und das Herz der Jugend gleichmäßig zu bilden. - Liebreich wie ein Vater, zärtlich wie eine Mutter, einfach wie ein Kind ging er mit diesen Kindern um.”, so die Würdigung durch seinen Schüler Laurentius Stempfle.
Als der Pfarrer und Jugendschriftsteller Christoph (von) Schmid  1796 nach Thannhausen kam, erreichte das Schulwesen hier mit den beiden Pädagogen einen Höhepunkt. Es gelang ihnen auch,  den deutschen Volksgesang in der Kirche und in der Schule zu verbreiten. So entstand das bekannte Gesangbuch “Thannhauser Laudate”. -  Am 9. September 1837 starb Anton Höfer. Christoph von Schmid verfasste folgenden Grabspruch, der auf  dem Thannhauser Friedhof am Grabmal nachzulesen ist:
“Ihm, dessen Kunst den Höchsten ehrte mit Saitenspiel und mit Gesang, ihm, der so treu die Jugend lehrte, wohl über 40 Jahre lang,  dank ihm, geliebte Pfarrgemeinde du! Und wünsche ihm des Himmels Ruh`!”
Anton und Elisabeth Höfer hatten insgesamt elf Kinder, von denen aber nur Adelheid (verh. Haug, Günzburg), Albert und Ulrich überlebten. 
Acht Kinder starben bei der Geburt oder in der frühen Kindheit. Sein Sohn Albert Höfer wurde später Stadtpfarrer in Günzburg. Vater und Sohn komponierten zusammen viele bekannte Kirchenlieder wie z.B. “Jesus lebt, mit ihm auch ich...”- “Am Pfingstfest um die dritte Stunde....”.   Diese Lieder werden heute noch in den christlichen Kirchen gesungen.

 

Christoph von Schmid          (Heimathefteintag Nr. 13)

Christoph von Schmid ist einer der erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Kinder- und Jugendschriftsteller der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sein bekanntestes Werk ist das Weihnachtslied „Ihr Kinderlein kommet“. 
2004 jährt sich sein Todestag zum 150. Mal. Aus diesem Anlass fand an all seinen Wirkungsstätten Seeg, Dinkelsbühl, Mindelheim, Thannhausen, Oberstadion und Augsburg  
ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm statt.

 

Da er als Kaplan und Benefiziat Lehrer und Erzieher in einem war und ab 1806 auch noch die Aufgabe eines Distriktschulinspektors zu bewältigen hatte, klagte er manchmal, dass ihm für seine schriftstellerische Tätigkeit nicht mehr genug Zeit bleibe. Aber gerade die praktische Arbeit in Schule und Seelsorge wirkte sich positiv auf sein literarisches Schaffen aus, weil es ihm Lebensnähe verlieh. So entstanden in lebendigem Umgang mit der Jugend seine "Biblische Geschichte", "Das Gottbüchlein" und die Erzählungen "Die Ostereier" und "Genovefa", die seinen Weltruhm begründen halfen. Für Kinder zu schreiben war seine Leidenschaft und darin erkannte er seine Sendung. Viele Entwürfe, die er in Thannhausen begonnen hatte, konnte er erst in Oberstadion, wo er von 1816 bis 1827 als Pfarrer wirkte, vollenden.
Im Jahre 1826 wurde Christoph von Schmid durch König Ludwig I. von Bayern als Domherr nach Augsburg berufen und verwaltete in dieser Funktion das Schulwesen.
Ein äußerer Glanzpunkt seines Lebens war die Erhebung in den Adelsstand durch die Ernennung zum Ritter des Verdienstordens der bayerischen Krone. Am 3. Sept. 1854 wurde Christoph von Schmid ein Opfer der in Augsburg wütenden Cholera, doch sein literarisches Schaffen, geprägt von tiefer Religiosität, hat die Zeit überdauert. Viele seiner Kirchenlieder, wie z. B. "Beim letzten Abendmahle", "Komm Heiliger Geist auf uns herab", "Am Pfingstfest um die dritte Stunde" oder "Ihr Kinderlein kommet" sind noch heute bekannt. Zusammen mit Anton und Albert Höfer verfasste er in seiner Zeit in Thannhausen das "Thannhauser Laudate", ein Gesangsbuch mit deutschen Kirchenliedern.

Denkmal in Thannhausen seit 1901 

   

Dr. Wilhelm Bauberger war Arzt und Schriftsteller. Er wurde im Jahr 1809 in Thannhausen geboren, studierte in Wien und München und wirkte dann als Arzt in Thannhausen und Augsburg. Er fühlte sich den Menschen in seinem Heimatort eng verbunden, hatte einen Dichtersitz am Schlossberg und ließ einen Theaterbau im Englischen Garten errichten. 1883 starb er in Thannhausen, wo wir heute noch sein Grab auf dem Friedhof besuchen können. 

Die Klausnerin vom Karrenberge (`"D' Hex vom Karraberg")  "Eine Erzählung aus den Zeiten der Kreuzzüge für die gesamte edlere Lesewelt, besonders für die reifere Jugend" von Dr. Wilhelm Bauberger - Aufgeführt 2007 vom Burgstalltheater Burg

 

Berühmte Thannhauser    Heimatheft-Eintrag Nr. 14   

Albert Höfer   Sohn von Anton Höfer geb. 1802 Stadtpfarrer in Günzburg und Musiker 
Franz Xaver Stadler war ein reicher Kaufmann in Augsburg.
Er wurde 1789 in Thannhausen geboren   1863 stiftete er für seinen Heimatort
Thannhausen ein Armen- und Krankenhaus, das Stadlerstift in der Stadlerstraße.
Er starb 1865.

Albert Schäffler (geb. 1809) 
wanderte 1838 als Redemptoristen-Pater (Priesterorden) 
nach Amerika (Chicago, Boston u.a.) aus und betreute dort als Seelsorger 
die ausgewanderten Deutschen. 
Von ihm stammen zahlreiche Schriften, Sing- und Gebetbücher 
z.B. die damals und heute bekannten und beliebten Gebete 
Morgengebet: "O Gott, du hast in dieser Nacht so väterlich für mich gewacht,
ich lob´ und preise dich dafür und dank´ für alles Gute dir.
Bewahre mich auch diesen Tag vor Sünde, Tod und jeder Plag´;
und was ich denke, red´ und tu, das segne, bester Vater du.
Beschütze auch, ich bitte dich,o heilger Engel Gottes mich.
Maria bitt´ an Gottes Thron für mich bei Jesus, deinem Sohn,
der hochgelobt sei allezeit von nun an bis in Ewigkeit. Amen "
Abendgebet " Bevor ich mich zur Ruh begeb', zu dir, o Gott, mein Herz ich heb
und sage Dank für jede Gab', die ich von dir empfangen hab'.
Und hab ich heut missfallen dir, so bitt ich dich, verzeih es mir.
Dann schließ ich froh die Augen zu; es wacht ein Engel, wenn ich ruh.
Maria liebste Mutter mein, o lass mich dir empfohlen sein.
Dein Kreuz, o Jesus, schütze mich vor allem Bösen gnädiglich;
in deine Wunden schließ mich ein, sie sollen meine Ruhstatt sein
(früher: dann schlaf ich sicher,keusch und rein).         Amen."
 

Dr. Lorenz Stempfle (Primiz im Jahr 1821 in Thannhausen) war Dr. der Theologie, Universitäts-Professor und Buchautor. Er hat das Leben seines verehrten Lehrers Anton Höfer in einer Gedenkschrift aufgeschrieben.

Er war wie Franz, Xaver Stadler, Wilhelm Bauberger, Albert Höfer und Albert Schäffler
ein Schüler von Anton Höfer und Christoph von Schmid.

 

Jakob Zwiebel kam 1896 als Pfarrer nach Thannhausen. 
Er kümmerte sich sehr um die Menschen und die Marktgemeinde.
Ihm verdanken wir das Christoph von Schmid – Denkmal, das im Jahr 1901 errichtet wurde.
Jakob Zwiebel starb im Jahre 1918. Heute erinnern uns sein Grab und die Jakob-Zwiebel-Straße 
an den damals sehr beliebten Pfarrer.

 

Josef Rösch: Er lebte um 1900. Er war Bezirksschulrat und Schuldirektor.

 

In früherer Zeit:  Abt Sartor: Er lebte bereits um 1400. Er wurde in Thannhausen geboren 
und war dann 40 Jahre lang Abt im Kloster Ursberg nebenan.
Beim Konzil in Konstanz 1414-1418 war er einer der bedeutendsten Theologen und Prediger.

Grabplatte in der Kirche in Ursberg

 

Thannhauser Schulen (Zum Eintrag Nr. 17)

Bilder von der Schuleinweihung 1955 und früher        

Die neue Volksschule in der Röschstraße im Jahr 1955

Klassenzimmer mit Glaswand zum Gruppenraum    

Baumpflanzung im Jahr 1957 Schulgelände vor dem Schulhausbau nach der Pflanzaktion im Jahr 1957  

Die im Jahr 1890 erbaute alte Volksschule in der Bahnhofstraße war zu klein geworden!

Das 1790 erbaute vorherige Schulhaus (links), jetzt Rathaus - Hier wohnte im 1. Stock Christoph Schmid
Die katholische Stadtpfarrkirche und davor das Mesnerhaus - Abbruch 1875 wegen Straßenverbreiterung - Hier wohnte die Familie Höfer.

Thannhausen um das Jahr 1840 - Blick von Westen

 

Schöne alte Häuser in Thannhausen (Zum Eintrag Nr. 18)
Ehemaliges Gerichtsgebäude (von 1673 mit barock gestaltetem Giebel von K. Radmiller)
Färberhaus (von 1803) - Bild: Hl. Simon - Patron der Färber

Tuchmacherhaus (1710/1805) - jetzt Heimatmuseum 

Ehemaliges Schrannengebäude und Rathaus (von 1876) - jetzt altes Rathaus 
Ehemaliges Forsthaus (um 1800) - jetzt städtisches Bauamt 

Baubergerhaus (um 1850 bewohnt vom Arzt und Schriftsteller Dr. W. Bauberger

Gasthof zur Post - jetzt: Schreiegg's Post 

ehem. Gasthof Stern  - jetzt Ärztehaus

Eingang zur Fabrik "Fleischwerke Zimmermann"

 

Thannhausen kommt einen Bahnhof (Heimatheft Nr. 19)
Alter Bahnhof in Thannhausen. Foto: Karl Landherr 19921994  Fest mit Sonderfahrten zum 100-jährigen Jubiläum der Bahnstrecke

(Videofilm dazu im Materialkoffer)
Im Jahr 1894 wurde die 14 km lange Eisenbahnstrecke zwischen Thannhausen,
Ziemetshausen, Uttenhofen, Oberschöneberg und Dinkelscherben eröffnet.

Der Zug fuhr täglich dreimal. Die Fahrt dauerte ca. eine Stunde.

1966 wurde der Personenreiseverkehr eingestellt.
Güterverkehr und Ausflugsverkehr (Nostalgiefahrten) waren noch möglich.

1993  wurde das Bahnhofsgebäude abgerissen.
2004  wurde der Güterverkehr eingestellt.

2007 wurden die Schienen abgebaut.