Thannhauser Heimatheft  1./2. Klasse

Mein Thannhauser Heimatheft  Das Thannhauser Heimatheft begleitet die Schüler seit 1994 durch alle vier Jahrgangsstufen. 
Die Inhalte sind für die Lehrkräfte verbindlich. Für die Bearbeitung im Heimat- und Sachunterricht gibt es Schreib- und Kopiervorlagen sowie Materialkoffer mit Quellen und Anschauungsmaterial sowie Zusatzinfos und Links auf dieser Internetseite.

Inhaltsverzeichnis:   
Umschlagblatt vorne: Thannhauser Wappen
 1./2. Klasse  
 1.  Meine Schulklasse
 2. Meine Schule  

 3. Mehlbrünnele und Hohensteinquelle am Ortsrand von Thannhausen
"Franzosenmarterl" erstrahlt in neuem Glanz 

"Das alte Thannhauser Heimatbuch gibt Aufschluss, was zur Errichtung des Sühnebildstocks an der B 300,direkt an der Flurgrenze von Thannhausen und Ziemetshausen nahe beim Mehlbrünnele gelegen, geführt hat.
So soll den Aufzeichnungen zufolge am 19. Juni 1800 - man steckte mitten im napoleonischen Krieg -ein französischer Soldat auf dem Weg nach Augsburg in der Nähe des Mehlbrünnele ermordet worden sein.Ursprünglich sollte Thannhausen dafür verantwortlich gemacht und so der damalige Markt zur Strafe in Schutt und Asche gelegt werden. Der Oberamtmann Oberst hat Thannhausen aber vor der Zerstörung retten können.
Zur Erinnerung an diesen Mord, vielleicht auch als Dank für die Verschonung von Thannhausen, wurde dieses "Franzosenmarterl" 1805 errichtet und 1820 mit dem Bild von "Maria mit Kind" ausgestattet. " (aus einem Artikel 13.2.2008 Mittelschwäbische Nachrichten)
siehe auch Höfer-Spiel 1993 im Rahmen der Namensgebung

Thannhauseer Brunnen

Thannhauser Brunnen  (Heimatheft Nr.3)Taubenbrunnen    Petit village (kleines Dorf) seit 1991 an unserer Schule  (gestiftet von Margarete Ammon)     Musenbrunnen (Röschstraße/B300) Felsenbrunnen    Margarethenbrunnen
Mädchen mit Taube     Raphael und Tobias  -  Weitere Bilder von Brenningers Werken in Thannhausen: Bildergalerie
Infos über Georg Brenninger 

4. Unsere katholische Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt 
5. Kirchen und Kapellen   Stadionkapelle 

Kath. Stadtpfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" 

 1740 teilweiser Abbruch der alten gotischen Kirche (Langhaus) - Der Turm und die Sakristei bleiben erhalten.Einweihung der Kirche am 10. Juli 1746.
1787 stattete der Augsburger Maler Joseph Christ die Kirche mit Gemälden aus.
1817 fertigte der Weißenhorner Maler Konrad Huber die beiden Gemälde für die Seitenaltäre.
1873 erhielt der alte Sattelturm ein neues Kreuzdach mit vier Giebeln 

   

Szenen aus dem Kirchenjahr

Erntedankaltar

Palmprozession

am Palmsonntag

Heiliges Grab

Weißer Sonntag

Fronleichnamsfest 2003 - Prozession    

2. Altar an der Anton-Höfer-Grundschule

Gottesdienst im Hof der Hauptschule

3. Altar beim Heimatmuseum

In der Edmund-Zimmermann-Straße 4. Altar vor dem Rathaus Christoph-von-Schmid Denkmal

Kirchen und Kapellen in Thannhausen 
(Heimathefteintrag Nr. 5) 
Kath. Stadtpfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" erbaut 1776
Evangelische Christuskirche  Info   erbaut 1966 
Leonhardskapelle  errichtet um 1600 zu Ehren des Hl. Leonhard
Lourdeskapelle erbaut 1904  - Vers von Geistl. Rat Jakob Zwiebel "Beschütze unser Mindeltal..."
Stadionkapelle  erbaut 1722 - auch "Judenkapelle" genannt

Kirche im Ortsteil Burg  erbaut 1762 -  Deckengemälde zum Thema: Heilig Kreuz 
Kapelle im Ortsteil Nettershausen - 1699 erbaut - 1791 umgebaut und 2005 renoviert

Die Stadionkapelle in Thannhausen  Im Jahre 1722 wurde die Stadionkapelle - ein achteckiger Bau -  eingeweiht. Sie erhielt ihren Namen nach dem damaligen Ortsherrn und Stifter Johann Philipp Graf von Stadion.Sie wurde auf dem Platz der ehemaligen jüdischen Synagoge errichtet, nachdem 1717/18 alle ortsansässigen Juden ausgewiesen und 1719 Synagoge und Judenschule abgerissen worden waren. Das Altarbild von Johann Georg Bergmiller (Bergmüller) zeigt Graf von Stadion mit seinen drei Frauen beim Gebet.
Seine 24 Kinder aus den drei Ehen sind als Herzen auf Leuchtern dargestellt.     
In den Jahren 2001 - 2003 wurde die Stadionkapelle grundlegend restauriert.       
In der Stadionkapelle befindet sich noch der Opferstock aus der alten Synagoge von 1627.
Heute finden in der Kapelle Gottesdienste, Hochzeiten, Konzerte und Ausstellungen statt.
Mechthild Gräfin von Schönborn begrüßt die Gäste.       

Weitere Infos zur alten Synagoge:  http://alemannia-judaica.de/thannhausen_synagoge.htm
http://www.evkth.de/pageID_3297239.html  Infos zur Stadionkapelle, die von 1949-1966 der evangelischen Kirchengemeinde als Kirche diente.
"Seit mehr als 17 Jahren hat die Stadion-Kapelle den Evangelischen als Gotteshaus gedient. Betrachten wir aus diesem Anlass die Geschichte dieses Bauwerks. Die Kapelle geht auf das Jahr 1791 zurück und steht auf dem Platz der alten jüdischen Synagoge. Aus diesem Grunde wird sie im Volksmund auch heute noch „Judenkapelle“ genannte. Der Name „Stadionkapelle“ stammt von den damaligen Besitzern der Reichsgrafschaft Thannhausen, den Grafen von Stadion, die einst Inhaber der Herrschaft Thannhausens waren. Im Jahre 1706 nahm Graf Johann Philipp von Stadion die Reichsgrafschaft in seinen Besitz. Er hatte die Gemeinde von Kurfürst Johann Wilhelm Pfalzgraf bei Rhein erworben, dessen Vorgänger Graf von Sinzenberg war. Schon bald nach der Inbesitznahme erbat sich der Graf beim Kaiser die Erlaubnis, die Juden ausweisen zu dürfen. Dies wurde ihm 1718 gewährt und schon ein Jahr später wurde die Synagoge samt der anschließenden Judenschule abgerissen. Am 17.September des gleichen Jahres stiftete Graf Philipp von Stadion 1500 Gulden zum Bau einer Kapelle auf dem Platz der alten Synagoge. Am 8.August 1720 wurde in feierlicher Weise der Grundstein zur Kapelle gelegt, deren Bau sich anschließend volle drei Jahre hinzog. Sie wurde in der Hauptsache von einheimischen Handwerkern errichtet, nur das Altarbild, die Glocke und die Monstranz stammen von Augsburger Meistern, während der Dachstuhl in Ulm gefertigt wurde. Die Gesamtkosten beliefen sich einschließlich Einrichtung und Messgerät auf 4991 Gulden und 44 Kreuzer. Die Einweihung nahm der Augsburger Weihbischof Johannes Jakobus am 18.Oktober 1722 vor, während der erste Gottesdienst am 8.April 1723 stattfand.
Neben einigen kleineren Verbesserungen wurde die Kapelle im Jahre 1935 renoviert, wobei auch das Bergmiller-Gemälde freigelegt und konserviert wurde. Das wohl bemerkenswerteste Stück im Innern der Kapelle stellt der uralte ehemalige Opferstock dar, der noch aus der Judensynagoge stammt. Sonst wäre noch das Altarbild von Bergmiller zu erwähnen, das den Grafen von Stadion mit seinen drei Frauen in der Anbetung des Allerheiligsten in der Monstranz zeigt, wobei seine Kinder als Flamme dargestellt sind."

6. Freizeit in Thannhausen Vereine in Thannhausen 

7. Unser Thannhauser Heimatmuseum