22. KEG Reise: Island vom 10.-17. Juni 2019

Island - Reise in den Pfingstferien 2019:

Gruppenfoto mit unserer  Reiseführerin Katrin Devouassoux vor der Skálholtsdómkirkja in Skálholt  Dort war von 1056 bis zur Reformation 1542 der Sitz des katholischen Bischofs von Island und danach war der Ort bis 1801 evangelischer Bischofssitz.

 

40 Teilnehmer - darunter auch sieben, die schon 2006 dabei waren - zeigten sich von dieser "Traumreise" restlos begeistert

* von Land und Leuten

* von der Reisführerin Katrin

* vom Traumwetter (ohne Regen!)

* von einer tollen Reisegruppe

* ...

 

Þúsund takk

 

Programm der Reise vom Montag 10. Juni bis Montag 17. Juni 2019

Bilderreihen unten mit Bildern von Kurt Armbruster, Friedrich Daub, Wolfgang Fendt, Michael Fischer, Hermann Knaup, Karl Landherr u.a. - Vielen Dank!

Einladung und Programm
KEG_Island_Reise_2019_Einladung und Prog[...]
PDF-Dokument [4.9 MB]

Bilderreihe 1. Tag: Montag, 10.06.2019:

Bustransfer von Thannhausen (10 Uhr) nach München (12 Uhr) - Linienflug mit Iceland Air B 757-300 von München um 14:05 Uhr. Ankunft in Keflavik um 16:00 Uhr (Flugzeit 4 h - Zeitumstellung bei Sommerzeit 2 h, Entfernung Luftlinie ca. 2700 km)

Empfang durch die örtliche Reiseleiterin Katrin. Busfahrer Willi bringt uns mit einem Mercedes- Bus ins ca. 50 km entfernte Reykjavik ins zentral gelegene Hotel Klettur. Abends geführter Stadtrundgang in Reykjavik und danach bei "weißen Nächten" selbstständige Erkundung in Gruppen. Wir sind beeindruckt von den "weißen Nächten" und finden sogar einen Biergarten, in dem man ohne Beleuchtung auskommt.... Drei Übernachtungen im Hotel Klettur (http://hotelklettur.is/

Reykjavik ist die Hauptstadt Islands und die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt. Der Name Reykjavík bedeutet „Rauchende Bucht“; er führt vermutlich zurück auf die Dämpfe der heißen Quellen in der Umgebung und wird dem ersten Siedler Ingólfur Arnarson zugeschrieben. Mit ihm begann die sogenannte Landnahme Islands zwischen 870 und 930 n.Chr., die Besiedelung der bislang fast menschenleeren Insel durch Wikinger aus Norwegen und ihre keltischen Sklaven, r.B. aus Irland. In Reykjavík sehen wir auf dem Arnarhóll (Hügel) oberhalb des Lækjartorg (Platz der Republik) seine vom Künstler Einar Jónsson geschaffene Bronzestatue. Die gleiche Statue befindet sich auch in Rivedal in Norwegen, dem Heimatort von Arnarson.

Reykjavík ist mit ca. 130 000 Einwohnern die größte Stadt Islands; die Gesamtbevölkerung des Landes liegt bei ca. 360 000 Einwohnern. Die Republik Island besteht seit dem 17. Juni 1944. Am Tag unserer Rückkehr feierte das Land das 75-jährige Bestehen. Die Währung Islands ist die Isländische Krone (ISK), 100 ISK haben den Gegenwert von ca, 0,70 Euro. Island hat kein eigenes Militär, ist jedoch seit 1949 Mitglied der NATO  und des  Europarats - nicht jedoch der EG. Aufgrund des Schengen-Abkommens entfällt am Flughafen die Kontrolle des Personalausweises.

Isländisch (isländisch íslenska) ist eine Sprache der indogermanischen Sprachfamilie.

Es geht auf das Altisländische zurück. Die Siedler Islands stammten zu einem großen Teil aus Norwegen, weshalb Altisländisch und Altnorwegisch sich kaum unterschieden.

Das isländische Alphabet hat 32 Buchstaben, die größtenteils unsrem ABC entsprechen. Die Vokale (einschließlich y, aber außer æ und ö) gibt es in einer zweiten Form mit Akzent. Die Buchstaben C, W, Q und Z fehlen. Zusätzlich zu den lateinischen Buchstaben gibt es die Buchstaben Ð/ð (stimmhaft, wie weiches englisches th, Þ/þ (aus dem Runen-Alphabet wird stimmlos wie ein hartes englisches th ausgesprochen), Æ/æ (wie deutsches ei) und Ö/ö (wie deutsches ö). Die Lage Islands hat dazu geführt, dass es sich die Sprache seit 1000 Jahren kaum verändert hat.

Die Isländische Staatskirche ist eine evangelisch-lutherische Gemeinschaft und wird vom Staat unterstützt und geschützt. Der Anteil an der Bevölkerung beträgt ca. 70 %, der Anteil der röm. kath. Christen beträgt ca. 4 %. So ist heute am Pfingstmontag auch in Island ein Feiertag. Immer mehr Touristen (ca. 3 Mio. im Jahr) besuchen Island wegen seiner landschaftlichen Besonderheiten (Vulkane, Gletscher, heiße Quellen, Geysire, Tier- und Pflanzenwelt...) Geologisch ist Island noch sehr jung – gerade mal 20 Millionen Jahre alt.

2. Tag: Dienstag, 11.06.2019: Halbinsel Snæfellsnes (ca. 450 km/10 Stunden): Ganztagesausflug mit dem Bus zur Halbinsel Snæfellsnes (Schneeberg). In diesem kleinen Areal spiegelt sich fast die gesamte Vielfalt der isländischen Natur wider. Auf der Ringstraße fahren wir durch den 5,7 Kilometer langen Tunnel Hvalfjarðargöngin. Er führt durch ca 3 Mio. Jahre altes Basaltgestein unter dem Walfjord hindurch und verläuft 3.750 Meter unter dem Meer. Seine tiefste Stelle liegt 165 Meter unter der Meeresoberfläche. Der jetzt nicht mehr mautpflichtige Tunnel wurde 1998 eröffnet und verkürzt die Strecke zwischen Reykjavik und Borgarnes um 61 Kilometer.

Wir umrunden die Halbinsel und machen unterwegs immer wieder Stopps. In Stykkisholmur  besichtigen wir den Hafen und die kleine Insel Súgandisey mit ihren Lavasäulen und dem Leuchtturm. Dann fahren wir durch das Lavafeld Berserkjahraun, das vor etwa 4.000 Jahren entstand, und hören die Sage vom Wikinger Vermóður und den zwei Brüdern, die Berserker (wilde Krieger) aus Schweden waren.

Der Berg Kirkjufell (463 m), dt. Kirchberg, erinnert uns an die Form des Matterhorns und hat den Namen aufgrund seiner kirchturmartigen Form. In der Nähe befinden sich ein Wasserfall mit warmem Wasser, der Kirkjufellsfoss.

Eine besondere Sehenswürdigkeit der dünn besiedelten Gegend ist der 1446 m hohe Vulkan Snæfellsjökull, dessen Kappe einen Gletscher bildet. Er befindet sich an der westlichsten Spitze der Halbinsel und ist an klaren Tagen sogar von Reykjavík aus zu sehen, das in Luftlinie ca. 120 km entfernt liegt. Er gilt als einer der berühmtesten Berge Islands und ist Millionen Menschen bekannt, obwohl das den meisten gar nicht bewusst ist. In Jules Vernes Roman „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ befindet sich genau hier der Einstieg in die Unterwelt (siehe Bilder unten).

Rückfahrt ins Hotel nach Reykjavik und Erkundung der Hauptstadt auf eigene Faust.

3. Tag: Mittwoch, 12.06.2019: West Island (ca. 280 km/10 Stunden):

Der heutige Tagesausflug bringt uns nordwestlich der Hauptstadt in den Borgarfjörður Fjord. Wir fahren entlang des wunderschönen Wal-Fjordes und besuchen die kleinen Küstenorte Akranes und Borgarnes, in dessen Museum "Landnámssetur Íslands" (Landnahmezentrum Islands oder auch Settlement Centre genannt) man in die Zeit der ersten Wikinger in Island reist. Die Gegend, die zu Wikingerzeiten noch Borg genannt wurde, war eine der ersten, die von den aus Norwegen stammenden Wikingern besiedelt wurden. 

Von hier geht es weiter zu den landwirtschaftlichen Grünflächen des Borgarfjörður Fjordes. Wir staunen über die Deildartunguhver - eine Einheit heißer Quellen, die sich im Reykholtsdalur befindet. Sie besteht aus einer größeren Anzahl von Springquellen, die aus demselben Hügel hervorsprudeln. Es handelt sich um die wasserreichsten heißen Quellen des Landes. Sie haben einen Ausstoß von 180 Liter/Sek. an 100 Grad heißem Wasser. Pipelines führen das Wasser bis in das etwa 60 km entfernte Akranes. Im Reykholtsdalur findet man bei den Quellen Gewächshäuser mit Tomaten- Gurken und Paprikapflanzen.

In Reykholt besuchen wir auch das Denkmal des Goden Snorri Sturluson (1179–1241), der einer der größten Dichter und bedeutendsten Politiker im mittelalterlichen Island war. In der dortigen alten Kirche singen wir einige Kanons. Danach ein Waserfall-Highlight: Eine Wanderung mit Blick auf den Hraunfossar (Lavawasserfall) inmitten eines Lavafeldes.

Rückfahrt ins Hotel nach Reykjavik und nach dem Abendessen dort freie Verfügung. Einige steigen auf den 75 m hohen Turm der Hallgrimskirche. Dabei sehen wir den Konvoi von Bundespräsident Walter Steinmeier, der einige Tage in Island weilte und eine Ausstellung eröffnete. Sie erinnert an die Ankunft der „Esja“ vor 70 Jahren im Jahr 1949. Das Schiff brachte 238 deutsche Frauen nach Reykjavik. Sie wollten der Not der Nachkriegszeit entfliehen und siedelten sich in Island an. Spätabends können einige dann noch den Bundespräsidenten im Konzerthaus Harpa fotografieren.

4. Tag: Donnerstag, 13.06.2019: Reykjavik - Hveragerði (ca. 45 km):

Vormittags Stadtrundgang/-fahrt in Reykjavik. Wir sehen im Hafenviertel Sólfar - das Sonnenschiff-, das neue Konzerthaus, das Parlament, vor dem Jugendliche freiwillige  Ferienarbeiter verrichten, das Hotel Borg, in dem Bundespräsident Steinmeier logierte, den Regierungssitz und den Hügel mit dem Denkmal für den ersten Siedler Islands Ingólfur Arnarson, der ca. 930 n. Chr. in der rauchenden Bucht (Reykjavik) Island betreten hat. In der Hallgrimskirche dürfen wir bei sehr guter Akustik den Kanon "Lobet und preiset..." singen. Vor der Kirche fotografieren wir die Statue von Leif Eriksson: In einer isländischen Sage wird erzählt, dass Leif das Christentum nach Island gebracht hat. Bei einer Reise nach Norwegen im Jahr 999 lässt er sich vom König Olaf überzeugen, er wurde Christ und brachte danach diese Religion in seine Heimat. Motiviert durch die Erzählungen seines Vaters "Erik - der Rote" über das von ihm entdeckte grüne Land (Grönland) bricht der Isländer mit seinen Männern gen Westen auf, um das Land zu suchen. Nach Baffinland und Labrador entdecken sie "grünes Land",  Amerika. Somit soll Leif Eriksson der erste Wikinger sein, der 1003 seinen Fuß auf amerikanischen Boden setzte. Sein Beiname „Leif der Glückliche“ rührt daher, dass er auf dem Heimweg noch einen norwegischen Kaufmann aus der Seenot gerettet hat. Jeweils am 9. Oktober findet der Leif-Eriksson-Tag statt der vor allem in den USA groß gefeiert wird. Die Statue schenkten die USA 1930 Island anlässlich der 1000-Jahr-Feier des Parlaments. Auch der Flughafen in Keflavik trägt den Namen des Nationalhelden.

Mittags fahren wir nach Hveragerði, einem kleinen Ort 30 km südlich von Reykjavik, wo wir die nächsten drei Nächte im sehr guten Hotel Örk verbringen (http://www.hotelork.is/). Dieses Hotel bietet einen Außenpool, Hotpotsl und eine geothermische Dampf-Sauna im Freien.  Am Nachmittag wandern wir ins Reykjadalur-Tal (Reykjadalur bedeutet Dampftal). An dem Ort, wo heißes Wasser mit dem kalten Flusswasser zusammenfließt, haben wir die seltene Gelegenkeit zu einem heißen Bad (ca. 40 Grad) in freier Natur. Der heiße Wasserstrom fließt die Gebirgsstrecke hinunter und schafft eine Vielzahl von Pools, in denen man baden kann.

Am Abend erkunden wir den die Gartenstadt Hveragerði mit ihren vielen Gewächshäusern, den Parks und dem Geothermiepark. Drei Abendessen (inklusive) und Übernachtungen im Hotel Örk. Islands Mitternachtssonne beschert und "weiße Nächte": Sonnenuntergang ist ca. um Mitternacht und Sonnenaufgang ca. um 3 Uhr früh (siehe Bild um Mitternacht).

5. Tag: Freitag, 14.06.2019: Entlang der Südküste (ca. 350 km/10 Stunden):

Wir beginnen nach dem Morgenschwimmen mit Saunabesuch (natürliche heiße Schwefeldämpfe aus dem Boden) und einem feinen Frühstück unseren Tagesausflug Richtung Südküste. Die Fahrt führt uns nach dem Ort Selfoss an grünen Wiesen, Bergen, Gletschern, Vulkanen und vielen Wasserfällen vorbei. Selfoss liegt zwischen Hveragerði und Hella am Fluss Ölfusá. Etwa 3 km entfernt befindet sich der Tafelvulkan Ingólfsfjall.

Erster Stopp ist das Freilichtmuseum Skogar. Es vermittelt seit 1949 einen guten Eindruck über das Leben in den letzten Jahrhunderten in Island. Ein derzeiut aktiver Rasensprenger verdeutlicht uns zum wiederholten Mal, dass der Klimawandel auch in Island angekommen ist.

Dann fahren wir zu einem Gletscher, dessen Tor wir trockenen Fußes aus der Ferne von ca. 1,3 km fotografieren können. Sólheimajökull ist eine Gletscherzunge des Mýrdalsjökull. 2006 standen wir noch (bei furchtbarem Regenwetter und Wind) direkt am Gletschertor der Gletscherzunge im Eiswasser (!)

Vor und nach der Mittagspause im Dorf Vík besuchen wir Dýrhólaey, eine Halbinsel mit faszinierenden Lavagesteinsformationen und Brutkolonien der bunten Papageientaucher. Mit Glück gelingt es einigen, einen Papageientaucher zu fotografieren, wie er gerade vor seinem Nistplatz sitzt. Bei weiß-blauem Himmel geht es zurück nach Skogar zum 60 m hohen und 25 m breiten Skogafoss (Waldwasserfall). Danach können wir den 66 m hohen und schmalen Seljalandsfoss Wasserfall umwandern. Auch dieser wird vom Gletscher des Eyjafjallajökull gespeist. Den ganzen Tag bewundern wir den ruhig daliegenden Vulkan, der 2010 für Schlagzeilen gesorgt hatte. Von ihm machen wir viele Bilder, die wir kurz danach wieder löschen, weil es immer wieder noch bessere Ansichten gibt.

Abends genießen wir das feine Fischessen im Hotel Örk und wandern durch den mit Blumen geschmückten Ort bzw. entspannen uns im Hotpot.

6. Tag: Samstag, 15.06.2019: Der Golden Circle (ca. 200km/7 Stunden):

Nach einem guten Frühstück fahren wir wegen des blauen Himmels gleich zum imposanten (goldenen) Wasserfall Gullfoss, der jedes Jahr tausende von Besuchern anlockt. Zu dieser Zeit waren wir der einzige Bus. Die Fluten der Hvita (vom Langjökull-Gletscher) stürzen in einen 70 m tiefen Canyon. Danach besuchen wir das berühmte geothermale Gebiet Haukadalur und erleben  ca. alle 7 min den Geysir Strokkur mit einer Höhe von bis zu 30 m. Der Große Geysir (Namensgeber der Geysire) war nicht aktiv. Sein Name - vom isländischen Wort gjósa (dt. hervorsprudeln) abgeleitet - wurde 1647 von einem Bischof geprägt und bezeichnet geothermale Springquellen. Seit einem Erdbeben im Jahr 2000 bricht er allerdings nur unregelmäßig aus. Im Juni 2000 erreichte der Geysir für zwei Tage eine Höhe von 122 Metern und gilt somit als der höchste Geysir der Welt.

Im Programm folgen der kleine Ort Skálholt und dessen Kirche (ehem. Bischofssitz). Dort singen wir in der Kirche und es entsteht auch das traditionelle Gruppenfoto wie 2006. Zuletzt können wir noch den kleinen 55 m tiefen Krater des Vulkans Kerið oben und unten umwandern. Der Kratersee hat einen Durchmessen von ca. 270 x 170 m. Die Wassertiefe beträgt bis zu 14 m.

Wir beenden den Tag mit einem Spaziergang im Þingvellir Nationalpark, der Stätte des ehemaligen Parlaments der Wikinger vom 10.- zum 18. Jh. und heute Teil vom UNESCO Welterbe. Wir beobachten Taucher in der glasklaren Silfra-Spalte. Das ist eine spaltenförmige, kilometerlange Verwerfung, die in den Þingvallavatn-See mündet. Entstanden ist die Spalte durch das Auseinanderdriften der nordamerikanischen und der eurasischen Platte. Die Spalte wird jährlich um rund 10 mm breiter.

Abends erkunden wir die Geothermie von Hveragerdi, wo es mitten im Ort rauscht, dampft, raucht und stinkt - und wegen des heißen Wassers in vielen Treibhäusern grünt und blüht. Zum Nationafeiertag am Montag, 17. Juni, gibt es die sog. Blumentage, die dort jährlich stattfinden und die ganze Stadt in eine (sehr kreative) Garten- und Blumenausstellung verwandeln.

7. Tag: Sonntag, 16.06.2019: Reykjanes und die Blaue Lagune:

Nach dem Frühstück Freizeit, Baden und Besuch der Blumenausstellung in Hveragerdi. Spätvormittags Abfahrt zu einer Tour rund um die spektakuläre Reykjanes Halbinsel. Wir sehen geologische Highlights der aktivsten vulkanischen Region: heiße Quellen, Lavafelder, brodelnde Schlammtöpfe und riechen Schwefeldämpfe. Katrin zeigt uns außerdem Vogelklippen, Mondlandschaften und Fischerdörfer abseits des Tourismus.

Zuerst sehen wir mit Eyrarbakki ein typisches Fischerdorf ohne Touristen und dann besuchen wir die Strandarkirkja, eine lutherische Pfarrkirche in Selvogur an der Südküste Islands. Die Kirche, die unmittelbar an der Küste steht, war ein Leuchtturm für die Seereisenden.

Wir fahren weiter durch eindrucksvolle Vulkanfelder bis zum Fischerort Grindavík, wo wir in einem urtümlichen Fischercafe Mittagspause einlegen. Dann geht es zum nach Schwefel riechenden Hochtemperaturgebiet des Vulkans Gunnuher und zum Leuchtturm an der Südwestspitze der Halbinsel. Sehr beeindruckend ist die Felsküste Valahnúkur am Reykjanesviti: pechschwarzen Säulen im wilden Atlantik und viele Nistplätze. Hier lebte bis 1844 auch der ca. 80 cm große Riesenalk (flugunfähig, aber ein guter Schwimmer - der "Pinguin der Nordhalbkugel"). Wir können nur noch das Denkmal am Strand fotografieren.

Abschließender Höhepunkt ist das Bad in der berühmten Blauen Lagune, wo wir uns im ca. 38 Grad warmen Wasser entspannen können. Rückfahrt nach Reykjavik für eine (kurze) Übernachtung im Hotel Klettur

8. Tag: Montag, 17.06.2019: Abreise:

Frühmorgens nach dem Frühstück um 4.30 Uhr Bus-Transfer zum Flughafen in Keflavik. Abschiedsrede des Organisators und Reiseleiters Karl Landherr: Herzlicher Dank an Busfahrer Willi und Reiseführerin Katrin sowie an die ganze Reisegruppe - Verabschiedung von Katrin - Rückflug um 07:20 Uhr nach München mit der B 757-200 VATNAJÖKULL - Landung um 13:05 Uhr - (Flugzeit knapp 3 1/2 Stunden – Luftlinie ca. 2600 km über Schottland) - Bustransfer BBS Reisen von München nach Thannhausen - Dankesrede der KEG Bezirksvorsitzenden Ursula Kiefersauer und des stv. Kreisvorsitzenden Kurt Armbruster - "Ende gut - alles gut!"