Stationen im Leben von Pater Karl Greiner

 

Geboren am 28.9.1914 in Ried bei Dinkelscherben im Landkreis Augsburg als 8. von 9 Kindern; Vater Jakob (1881-1957) war Landwirt, Schneider und Bürgermeister in Ried, seit 1905 verheiratet mit Anna Hartmuth aus Ried (1880-1959) - Bruder Xaver (1913-1967) war Afrikamissionar und Schwester Maria Blandine war 30 Jahre als Franziskanerin in Sao Paulo / Brasilien im Einsatz

1920-1927 Volksschule in Ried in der Reischenau

1927-1934 Gymnasium und Juvenat in Gars am Inn - Kloster Gars
1934-1936 im Alfonsianum der Redemptoristen in Günzburg
(Bilder vom Alfonsianum))
1936 Abitur am Gymnasium in Günzburg

 

1936 Profess/Studium bei den Redemptoristen im Kloster Gars am Inn

3.5.1936 Einkleidung

4.5.1937 Ordensgelübde in Gars: Zeitliche Profess

1.9.1939 bis 1.9.1945 Wehrdienst und Gefangenschaft im 2. Weltkrieg

ab 1946 Fortführung des Theologiestudiums in Gars und in Geislingen

dabei Student und Mitbruder des renommierten Moraltheologen und späteren Konzilstheologen ("Gaudium et spes") Prof. Bernhard Häring, Gars/Inn (1912-1998)

Würdigung von Härings Lebenswerks in einem Artikel der FAZ 11/1997.

Die auch heute noch aktuellen Gedanken und Thesen Härings, z.B. über die Dialog- und Reformbereitschaft der Kirche, über Ökumene, Zölibat, die Priorität der Barmherzigkeit im Umgang mit Mitchristen und  die Bedeutung der Gewissensentscheidung gegenüber Normen waren auch zeitlebens seine theologische Basis und seine menschliche Grundeinstellung.

1.9.1947 Ewige Profess

25.4.1948 Priesterweihe in Gars (Weihbischof Johannes Neuhäusler, Diözese München)

1. Mai 1948 Primiz in Ried

ab 1949 bis 1953 Juvenatspräfekt und Religionslehrer in Günzburg

ab 1953 Direktor im Juvenat und Studienleiter des Progymnasiums in Bickesheim

ab 1956 Religionslehrer/Studienrat an der Berufsschule in Forchheim/Oberfranken

und dort auch von 1956-1962 Präses der Kolpingsfamilie Forchheim
ab 1962 Direktor des Lehrlingswerks in Gars

ab 1964 Präses der Marianischen Männerkongregation in Cham/Oberpfalz

ab 1972 Rektor des Klosters St. Anton in Forchheim und ab 1975 wieder Kolpingpräses

(danach Ehrenpräses)

1973 Feier des 25-jähr. Priesterjubiläums in Ried

1974 Rom-Fahrt mit der Verwandtschaft

1978 Bundesverdiestkreuz für seine Arbeit in der Jugend- und Erwachsenenbildung,  insbesondere bei Kolping in Forchheim

ab 1978 Wallfahrtspriester auf dem Schönenberg bei Ellwangen

ab 1984 Seelsorger im Ruhestand im Kloster St. Alfons in Würzburg

1989 Feier des 75. Geburtstags in Ried

30.3.1990 gestorben in Würzburg und begraben auf dem Hauptfriedhof in Würzburg

(Hinweis: Die Redemptoristengrabstätte in Würzburg wurde ca. 2010 aufgelöst und ist jetzt im Kloster Gars am Inn.)

28.9.2014 Gottesdienst und Verwandtschaftstreffen zum 100. Geburtstag in Ried

Unten: Bildergalerie über Pater Karl Greiner

Stationen im Leben von
Bruder Xaver Greiner

geb. 1913 in Ried - gest. 1967 in Hechingen

 

Kindheit und Jugendzeit in Ried in der Reischenau im Landkreis Augsburg  Als sehr guter Sportler stand er in der Auswahl für die Olympischen Spiele 1936 in Berlin, hatte jedoch keine Chance, weil sein Vater Jakob Greiner (Bürgermeister) nicht Mitglied in der NSDAP war. (Seine Schwester Anna berichtete: "Er konnte im Handstand von Breitenbronn bis nach Holzara laufen und über die Zusam springen.") - Schneiderlehre im Elternhaus

Volksschule in Ried

1937 Eintritt ins Noviziat der Weißen Väter in Marienthal in Luxemburg

1939 - 1945 Kriegsdienst an der Westfornt und Gefangenschaft in England

1950 Rückkehr ins Kloster und Afrikamissionar in Algier und ab 1952 dann in Burundi, wo er fünf Kirchen, mehrere Missionsstationen und viele Brunnen baute, dann als erster deutscher Missionar im Kongo tätig und zuletzt in Mutumba und Masanga in Burundi

1959 Erster Heimaturlaub und Familientreffen

1967 Nach dem Bau der Kirche in Masanga Heimaturlaub wegen Krankheit

30.9.1967 Tod im Krankenhaus in Hechingen - Beerdigung im Heimatort Ried

 

Unten: Bildergalerie über Bruder Xaver Greiner