Bilder aus Thannhausen und Brenninger Brunnen

Kirchen und Kapellen in Thannhausen 
(Heimathefteintrag Nr. 5)
Zeichnung: Ulrich Mayer

Kath. Stadtpfarrkirche "Mariä Himmelfahrt"  weitere Bilder und Infos erbaut 1776
Evangelische Christuskirche  Info   erbaut 1966

Leonhardskapelle  errichtet um 1600 zu Ehren des Hl. Leonhard

Lourdeskapelle erbaut 1904  - Vers von Geistl. Rat Jakob Zwiebel "Beschütze unser Mindeltal..."
Stadionkapelle  erbaut 1722 - auch "Judenkapelle" genannt

Kirche im Ortsteil Burg  erbaut 1762 -  Deckengemälde zum Thema: Heilig Kreuz 
 

Szenen aus dem Kirchenjahr

Fronleichnamsfest 2003     Fronleichnamsfest 2004

Erntedankaltar - Palmprozession am Palmsonntag -  Heiliges Grab -Weißer Sonntag

Fronleichnamsfest 2003             Fronleichnamsfest 2004

Fronleichnamsfest 2003 - Prozession      Fronleichnamsfest 2004

2. Altar an der Anton-Höfer-Grundschule - Gottesdienst im Hof der Hauptschule

3. Altar beim Heimatmuseum - In der Edmund-Zimmermann-Straße

4. Altar vor dem Rathaus - Christoph-von-Schmid Denkmal

 

Kalvarienberg: Kreuzwegstationen wurden renoviert
Thannhausen.  Im Rahmen eines Gottesdienstes während der Bitttage wurden die restaurierten Kreuzwegstationen auf dem Thannhauser Kalvarienberg von Stadtpfarrer Hermann Drischberger neu eingeweiht. Zur Ehre Gottes hatten mehrere Pfarreiangehörige die baufälligen Stationen vorbildlich erneuert. Die Maurervorarbeiten verrichtete Albert Goldstein, für die Malerarbeiten konnten alle drei Thannhauser Malermeister Anton Thoma, Walter Sonnleitner und der leider mittlerweile verstorbene Hans Zimmermann gewonnen werden, die in einer absolut respektablen Gemeinschaftsleistung die 14 Bildstationen und auch den großen Bildstock, der den Abschluss des Kreuzweges auf der Anhöhe bildet, ganz vortrefflich wiederhergestellt haben. Der Stadtpfarrer sprach allen, die zur gelungenen Restaurierung des Kreuzweges beigetragen haben, im Namen der Pfarrgemeinde seinen tief empfundenen Dank aus.
Der Kreuzweg am Thannhauser Kalvarienberg lädt nach der Renovierung durch Thannhauser Handwerker wieder zum Gebet. Auf dem Thannhauser Kalvarienberg stand bereits früher bis zum Jahre 1931 die sogenannte Untermüllers-Kapelle. Diese wurde damals abgebrochen und der Kreuzweg samt dem beeindruckenden großen Bildstock mit Kruzifix an der Spitze der Anhöhe errichtet. Der Kalvarienberg, Teil des sogenannten Herrgottsbergs, gelegen rechter Hand von der Bahnhofstraße Richtung Münsterhausen gegenüber dem ehemaligen Bahnhof, ist ein eher versteckter, stiller Winkel Thannhausens. Durch die genannte Renovierung ist jedoch ein schöner, eindrucksvoller Kreuzweg entstanden. Vor allem die gemalten Bilder auf den Bildstöcken geben sehr plastisch den Leidensweg Jesu wieder. Die Beter, welche in Ruhe die Begegnung mit dem leidenden Erlöser suchen, werden ihn finden, der alle unsere Wege mit uns geht, auch die schweren, steilen und steinigen.
 Seinen Dank sprach der Stadtpfarrer aber auch seiner Pfarrhausfrau Stana Porok aus, welche seit über acht Jahren immer wieder mit viel Liebe den Blumenschmuck im Bildstock arrangiert, und auch dem Thannhauser Mesner Hans Schorer, der auf dem Kalvarienberg immer wieder für Ordnung sorgt.

 

Schöne alte Häuser in Thannhausen
(Zum Eintrag Nr. 18 im Heimatheft der ahgs thannhausen)

  
Ehemaliges Gerichtsgebäude (von 1673 mit barock gestaltetem Giebel von K. Radmiller)

Färberhaus (von 1803) - Bild: Hl. Simon - Patron der Färber

Tuchmacherhaus (1710/1805) - jetzt Heimatmuseum (Info)

Ehemaliges Schrannengebäude und Rathaus (von 1876) - jetzt altes Rathaus 

Ehemaliges Forsthaus (um 1800) - jetzt städtisches Bauamt    

Baubergerhaus (um 1850 bewohnt vom Arzt und Schriftsteller Dr. W. Bauberger
Gasthof zur Post - jetzt: Schreiegg's Post (Info)  

ehem. Gasthof Stern  - jetzt Ärztehaus     

Eingang zur Fabrik "Fleischwerke Zimmermann" (Info)

 

Sensibler Bildhauer und Lebenskünstler

Thannhauser Begegnung mit dem Künstler Georg Brenninger

Straßennamen in Thannhausen (Heimatheft Nr. 22)

Dr. Wilhelm Bauberger war Arzt und Schriftsteller. Er wurde im Jahr 1809 in Thannhausen geboren, studierte in Wien und München und wirkte dann als Arzt in Thannhausen und Augsburg. Er fühlte sich den Menschen in seinem Heimatort eng verbunden, hatte einen Dichtersitz am Schlossberg und ließ einen Theaterbau im Englischen Garten errichten. 1883 starb er in Thannhausen, wo wir heute noch sein Grab auf dem Friedhof besuchen können.

Christoph von Schmid-Straße   

Anton Höfer

Albert Höfer   Sohn von Anton Höfer geb. 1802 Stadtpfarrer in Günzburg und Musiker  Info

Albert Schäffler (geb. 1809) wanderte 1838 als Redemptoristen-Pater (Priesterorden) nach Amerika (Chicago, Boston) aus, und betreute dort als Seelsorger die ausgewanderten Deutschen. Von ihm stammen zahlreiche Schriften, Sing- und Gebetbücher 
z.B. die auch hier damals und heute bekannten und beliebten Gebete 
Morgengebet: "O Gott, du hast in dieser Nacht so väterlich für mich gewacht,
 Abendgebet " Bevor ich mich zur Ruh begeb',
 

Franz Xaver Stadler war ein reicher Kaufmann in Augsburg.
Er wurde 1789 in Thannhausen geboren   1863 stiftete er für seinen Heimatort
Thannhausen ein Armen- und Krankenhaus, das Stadlerstift in der Stadlerstraße.
Er starb 1865.
   

Jakob Zwiebel kam 1896 als Pfarrer nach Thannhausen. 
Er kümmerte sich sehr um die Menschen und die Marktgemeinde.
Ihm verdanken wir das Christoph von Schmid – Denkmal, das im Jahr 1901 errichtet wurde.
Jakob Zwiebel starb im Jahre 1918. Heute erinnern uns sein Grab und die Jakob-Zwiebel-Straße an den damals sehr beliebten Pfarrer.

 
Josef Rösch: Er lebte um 1900. Er war Bezirksschulrat und Schuldirektor.

 

In früherer Zeit:  Abt Sartor: Er lebte bereits um 1400. Er wurde in Thannhausen geboren 
und war dann 40 Jahre lang Abt im Kloster Ursberg nebenan..
Beim Konzil in Konstanz 1414-1418 war er einer der bedeutendsten Theologen und Prediger.