Besondere Räume im Schulhaus

Naturecke (seit März 2005)       

Seit der Hochwasserkatastrophe im Juni 2002 sind wir bemüht, unsere Lehrmittelsammlung im Bereich „Kind und Natur“ neu 
aufzubauen. Nun ist es uns gelungen, in der Aula mit eigenen sowie vielen geschenkten Präparaten eine Naturecke einzurichten, 
die den Kindern eine originale Begegnung mit Tieren der Heimat ermöglicht. Die Lehrerinnen Elsbeth Landherr und 
Astrid Dantele mit der Klasse 4a haben sich dabei in besonderem Maße zusammen mit Hausmeister Georg Sonner engagiert.
Durch eine Förderung der Heidehof-Stiftung Stuttgart in Höhe von 2000 € können wir diese Naturecke durch eine schöne und 
interessante Umweltbücherei ergänzen, deren Organisation Konrektorin Eva Bayer übernommen hat. Herzlichen Dank allen, 
die sich bei diesen beiden Projekten engagiert haben. kindernetz.de/oli/tierlexikon/
 

Unser  "Bananenwald" nebenan   Petra Boller und ihr "Opfer" - ein Mäusebussard

Besonderen Dank an Herrn Sonner    
Neu seit 11/2006: Ein Uhu - Danke Herrn Ottmar Frimmel von der "Unteren Naturschutzbehörde" beim Landratsamt Günzburg
für den Uhu, die Zwergohreule, den Wanderfalken und den Igel. 

 

Woher stammt unsere Mineraliensammlung?

Im Jahre 2004 schenkte Elfriede Wutschek aus Thannhausen durch Vermittlung von Bürgermeister Johannes Schropp unserer Schule die Mineraliensammlung ihres Ehegatten samt den zwei Vitrinen und einer Büchersammlung zum Thema „Mineralien".  
Franz Wutschek wurde 1912 in Iglau in Mähren (jetzt Tschechien) geboren. Er musste nach dem 2. Weltkrieg im Jahre 1945 seine Heimat verlassen und kam als Heimatvertriebener nach Kirchheim in Schwaben. Dort heiratete er Elfriede Schneider. Ab 1959 wohnte dann Familie Wutschek in Thannhausen in der Rosenstraße. Im Jahre 1962 fand Herr Wutschek im Schwarzwald, als er dort seine Schwester besuchte, in einem Steinbruch interessante Steine. Seitdem waren Mineralien das große Hobby der Familie Wutschek. Zusammen suchten sie in den Bergen nach schönen Steinen, z.B. in den Dolomiten, am Großglockner oder im Zillertal. Zusätzlich kauften sie auf Ausstellungen und Messen viele weitere wertvolle Steine und Mineralien. Im Ruhestand (ab 1977) ordnete Herr Wutschek in seinem Gartenhaus die über 1000 Steine, die er und seine Frau gesammelt hatten. Dazu ließ er von einer Schreinerei in Thannhausen eine eigene Vitrine herstellen, die nun auch bei uns steht. Leider konnte Herr Wutschek sich nicht allzu lang an seiner Mineraliensammlung erfreuen, da er bereits 1984 starb.

Die Lehrerinnen Elsbeth Landherr und Petra Boller sowie Hausmeister Georg Sonner und andere Mitarbeiter/innen aus dem Kollegium und aus der Elternschaft (Margarete Joas, Hans und Rosa Schumann u.a.) haben die Mineraliensammlung von Familie Wutschek so aufbereitet, dass sie Kindern und Erwachsenen nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch zum Staunen anregt. Jetzt sind wir eine „steinreiche" Schule.

          Die Ausstellung „Kieselsteine aus dem Mindeltal" und die Buchstaben aus Ton verdanken wir den Fachlehrerinnen Ingrid Keppeler und Susanne Länger. Für die Bearbeitung dieser Steine bedanken wir uns herzlich bei Steinmetz Uwe Leitenmaier aus Thannhausen.
Am 29. Oktober 2004 fand die feierliche Eröffnung dieser Mineralienausstellung statt. Allen, die dazu beigetragen haben, möchte ich herzlich danken.  Im Oktober 2004 Karl Landherr, Rektor

 

Unsere Mathe-Werkstatt 
Umfangreiche Materialangebote
Lehrerbücherei

 

Computerraum
 
Blick in den neu ausgestatteten Computerraum im Oktober 2009     Presseartikel MN 8/2010
Die Stadt Thannhausen hat für die Vernetzung des Schulhauses und die pädagogische Oberfläche   "Schulmaster" der Firma Faulhaber Eichstätt  im Jahr 2009   20.000 €  bereitgestellt.  Rückblick zur Arbeit mit PC: 
 bis 2002: Im Kellergang       
An unserer Schule arbeiten die Schüler seit 1995 am PC. Bereits 1998 hatten wir einen Computerraum im Keller mit 30 Arbeitsplätzen. Weitere 25 PC waren  im Schulhaus verteilt. 
Noch rechtzeitig vor dem Juni-Hochwasser haben wir im Frühjahr 2002 
in der kleinen Aula einen Computerraum mit 35 PC mit Internet eingerichtet. 
In den Klassenzimmern und Gruppenräumen können die Schüler an weiteren 30 Rechnern arbeiten. 
Fast alle Computer sind Spenden von Firmen und auch von Eltern unserer Kinder. 
Ein Teil der PC ist über die HTO-Offensive der bayerischen Staatsregierung beschafft worden. 
Nach der Hochwasserkatastrophe 2002 hat uns die Sparkasse Günzburg/Krumbach 2.500 Euro 
für neue Rechner gespendet. 
(siehe Bild unten). Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich bei allen Spendern.
2009 Neue Vernetzung mit pädagogischer Oberfläche "Schulmaster" der Fa. Faulhaber 
ab 11/2009 Gesamtvernetzung des Schulhauses mit insgesamt über 80 Arbeitsplätzen
 

"Spielen macht Schule"   www.spielen-macht-schule.de 
Initiative „Spielen macht Schule“ stattet Grundschule Thannhausen mit einem Spielzimmer aus.   

Die Anton-Höfer-Grundschule Thannhausen hat dank ihres originellen und durchdachten Konzepts für ein Spielzimmer 
eine komplette Spielzimmerausstattung gewonnen. Die Initiative „Spielen macht Schule“ fördert so das klassische Spielen 
an Schulen. Denn: Spielen macht schlau!    Fortsetzung unten
Bilder von der Eröffnung am 26.11.2010                       aus dem Gewinn des Fifty-Fifty Energiesparprogramms

Zur Eröffnung des Spielzimmers
„Spielen und Lernen sind keine Gegensätze! Darum sind gute Spiele eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. 
Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen, sie lernen beim Spiel“, so Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer.
Die Anton-Höfer-Grundschule hat sich an dem Aufruf der Initiative beteiligt und ein Konzept eingereicht, 
in dem sie ihre Ideen und Vorstellungen rund um ein Spielzimmer in ihrer Schule vorstellt. 
Insgesamt gibt es in diesem Jahr 205 Gewinner in neun Bundesländern.
Die Initiative „Spielen macht Schule“ wurde vom Verein "Mehr Zeit für Kinder"  und dem Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen 
(ZNL, Ulm) 2007 gemeinsam ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Initiative dabei von den jeweiligen Kultusministerien.
Um ein Spielzimmer für ihre Schule zu gewinnen, hatten die Grundschulen bis Juni 2010 Zeit, 
ihre individuell erarbeitete Bewerbung an den Verein "Mehr Zeit für Kinder" zu schicken. 
Die  kreativsten Ideen sind nun von einer Fachjury prämiert worden und die Einrichtung der Spielzimmer erfolgte im Anschluss.
Hintergrund des Projektes sind die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung. 
Sie zeigen, dass aktive Erfahrungen mit haptischen und visuellen Reizen, wie sie das klassisches Spielzeug bietet, 
förderlicher sind als die passive Erfahrungsvermittlung, wie sie durch das Fernsehen stattfindet. 
Schon Kinder im Grundschulalter sind dem ständig wachsenden Einfluss von Bildschirmmedien wie Internet, 
PC Spielen und Konsolen ausgesetzt. Bewegung und Kreativität, wichtige Faktoren für die kindliche Entwicklung, bleiben dabei auf der Strecke. 
Dem immer stärker werdenden Einfluss der Bildschirmmedien möchte die Initiative „Spielen macht Schule“ entgegenwirken.

Ebenso möchten wir die neuen Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung in der Aula vorstellen: 2 Tischtennisplatten, 25 Schläger, Kicker, Bälle, Spiele. Diese Geräte und weitere Ergänzungen der Spiele- und Bücherkisten für jede Klasse im Wert von je 100 € haben wir vom Gewinn aus dem Fifty-Fifty Energiesparprogramm 2009 angeschafft. Das Energiesparen (Erdgas, Licht Wasser) hat sich somit für alle gelohnt. - Die Angebote im Spielzimmer und in der Aula stehen natürlich allen Kindern und Klassen zur Verfügung.

 

"Raum der Stille"  im Advent 2008
Rechtzeitig zum Advent haben wir im Keller einen „Raum der Stille“ eingerichtet. 
Hier können die Kinder unter Anleitung der Lehrkräfte Stilleübungen und Meditationen durchführen. 
Falls Sie den Raum einmal sehen wollen, wenden Sie sich bitte an Lehrkräfte oder Hauspersonal. 
Mein Dank gilt dem Planungsteam und besonders Hausmeister Herrn Sonner, der ideenreich 
und mit großem Geschick die handwerklichen Arbeiten durchgeführt hat. 
Im „Raum der Stille“  sollen die Kinder durch Spiele und Übungen Stille als Erfahrungsraum 
positiv erleben. Der Unterschied zwischen Laut und Leise, Bewegung und Ruhe wird dadurch 
verdeutlicht und hervorgehoben. Weiterhin werden durch den Einsatz von Medien und Naturmaterialien verschiedene Sinne und Körpererfahrungen angeregt. Stille und Ruhe sollen zum Erlebnis werden und die momentane Situation des Kindes im Schulalltag bereichern, 
es aber auch in der künftigen Entwicklung stärken.
Herr Armbruster und Herr Sonner erstellten ein Holzkreuz aus alten Balken. (Januar 2009)