50 Jahre Schulgebäude

Bilder von der Schuleinweihung 1955 und früher

  

   

Die neue Volksschule in der Röschstraße im Jahr 1955    

Klassenzimmer mit Glaswand zum Gruppenraum                 Baumpflanzung im Jahr 1957

Schulgelände vor dem Schulhausbau (links unten) nach der Pflanzaktion im Jahr 1957

  

Die im Jahr 1890 erbaute alte Volksschule in der Bahnhofstraße war zu klein geworden!

 Das 1790 erbaute vorherige Schulhaus (links), jetzt Rathaus - Hier wohnte 1. Stock Christoph Schmid
Die katholische Stadtpfarrkirche - erbaut im Jahr 1746
und davor das Mesnerhaus - Abbruch 1875 wegen Straßenverbreiterung - Hier wohnte die Familie Höfer.

Thannhausen um das Jahr 1840 - Blick von Westen

 

Unser Schulhaus wird 50 Jahre alt. 

Wir laden Sie ein.  

Sehr geehrte Damen und Herren,
am Sonntag, 16. Oktober 1955 wurde das neue Volksschulgebäude der Stadt Thannhausen eingeweiht. Wir nehmen dieses Ereignis zum Anlass, Sie und interessierte Angehörige recht herzlich zu einer informativen und unterhaltsamen Feierstunde zum 50. „Geburtstag" unseres Schulgebäudes einzuladen.
Insbesondere würden wir uns über den Besuch jener freuen, die als Schüler oder Lehrkräfte beim damaligen Fest dabei waren oder in diesem Schulhaus seit 1955 gearbeitet und gelernt haben. Bitte geben Sie die Einladung auch an Klassenkameraden weiter, die nicht mehr in Thannhausen zu Hause sind.

Wir feiern am  Samstag, 15. Oktober 2005, um 20 Uhr in der Aula der Anton-Höfer-Grundschule
Programm zum 50. „Geburtstag" unseres Schulgebäudes

Begrüßung durch den 1. Bürgermeister der Stadt Thannhausen Johannes Schropp

Vortrag mit Bildern auf einer Großleinwand und Gesprächsrunde mit Zeitzeugen 
zum Thema: Die Schulgeschichte Thannhausens 
mit dem Schwerpunkt der Ereignisse in den 40er, 50er und 60er Jahren

Vortrag und Moderation: Karl Landherr und Eva Bayer
Zeitzeugen: Die ehemaligen Rektoren Paul Ernst und Nepomuk Staudinger und die damaligen Schüler Johann Zirngibl,
Manfred Göttner, Bärbel Pfannenstiel und Überraschungsgäste aus dem Publikum mit spontanen Erlebnissen 
und Anekdoten aus der damaligen Zeit.  
Der Lehrerchor der Anton-Höfer-Grundschule umrahmt die Feierstunde mit Liedern aus den 50er Jahren.
Anschließend laden wir Sie zu einem Umtrunk und geselligem Beisammensein ein. 
Dabei können Sie auch eine Fotoausstellung  zur Schulweinweihung und das jetzige Schulgebäude anschauen.

Mit freundlichen Grüßen     Johannes Schropp, 1. Bürgermeister Stadt Thannhausen     Karl Landherr, Rektor

 

50 Jahre Schulgebäude
 Einweihung am 16.10.1955 - Feier am 15.10. 2005   Programm   Bilder von früher   Weitere Bilder             Presseberichte

Begrüßung durch Bürgermeister Johannes Schropp  - 

Moderation durch Karl Landherr und Eva Bayer  Wer ist auch so alt (jung?) wie unsere Schule?                  Premiere für den Lehrer(innen)-Chor der ahgs      
"Das alte Haus von Rocky Docky hat vieles schon erlebt, kein Wunder, dass es zittert, kein Wunder, dass es bebt...

       

Zeitzeuge: Johann Zirngibl  "1944: Das Holz zum Heizen haben wir selber mitgebracht..."
Bärbel Pfannenstiel  "1955: Im Keller gab es 8 Wannenbäder und 24 Duschkabinen -
immer zwei zusammen durften in eine Badewanne sitzen..."

  

Zeitzeuge: Paul Ernst "1950: Als Handwerkszeug gab es eine Schachtel weiße Kreide..." 
Manfred Göttner  "1955: Das Eislaufen im Sportunterricht auf dem Eichberg war super!"      1955  Ulrike Jähnig (verh. Gabriel) sprach 1955 als Schülerin den Prolog (links Renate Rautenberg)

   

Zeitzeuge: Hans-Dieter Hörtrich  "1970: Vor lauter Rauch konnte man einmal 
in der Konferenz Rektor Staudinger nicht mehr sehen..."

  Drei Schulratsgenerationen 
aus dem Landkreis Günzburg: Otmar Marxer, Heinz Leopold, Josef Seibold zu Gast

   Zeitzeugen aus dem Publikum      

   Danke dem Elternbeirat für die Bewirtung...

  ...und Manfred Göttner für die Spende der Getränke

Lied des Lehrerchors: Unser Schulhaus von Thannhausen...
(nach der Melodie: "Das alte Haus von Rocky Docky")

Unsre Schul hat heut Geburtstag unsre Schul wird 50 Jahr’. 
Darum sind wir hier versammelt, darum sind wir alle da.
D’ alte Schul’ war halb verfallen, und sie war auch viel zu klein,
darum passten keine Kinder mehr hinein. 

Refrain:
Ja, unser Schulhaus von Thannhausen hat vieles schon erlebt,
kein Wunder, dass es zittert, kein Wunder, dass es bebt,
Das Schulhaus von Thannhausen sah Angst und Pein und Not,
es wartet jeden Abend aufs neue Morgenrot.

An der Mindel lag ein Grundstück das Herr Kieninger uns gab,
und die Stadt baute `ne Schule die sehr schön im Grünen lag.
Denn im alten Haus da störte der Verkehr die Lehrer sehr,
und sie wünschten sich viel Ruhe und noch mehr

Die neue Schule war geräumig und sie war auch sehr modern,
alle Schüler konnten lernen, und sie kamen meistens gern.
Von der Decke hingen Lampen riesengroß und damals hell
und Lautsprecher melden Neuigkeiten schnell.

Über jedem Klassenzimmer hing ein sehr lehrreiches Schild
„Junger Lügner, alter Dieb drum Kind bewahr die Wahrheit lieb!"
Und die Glocke scheppert immer wenn die Stunde ist vorbei,
in der Pause geht man brav in Zweierreihn.

Seitdem hat sich viel verändert, seitdem hat sich viel getan:
Umbau, Anbau und Sanierung ham der Schule gut getan.
Doch dann kam die Überschwemmung alles schwamm die Mindel na,
und wir fingen wieder ganz von vorne a.

Refrain nur nach dieser Strophe
Ja. unser Schulhaus von Thannhausen hat vieles schon erlebt,
kein Wunder, dass es zittert, kein Wunder, dass es bebt.
Das Schulhaus von Thannhausen sah Wasser, Schlamm und Not,
es wartet jeden Abend, ob neues Wasser droht.

Um die Schule stehn nun Mauern die mit Blumen sind geschmückt,
auch im Haus ist alles bestens, ja, wir sind sehr gut bestückt.
Unsre Stadt tut viel für d` Schule auch wenn ihre Kassen leer
dafür danken wir ihr heute alle sehr.

 

Weitere Bilder: 50 Jahre Schulhaus Thannhausen

Die Runde ehemaliger und jetziger Schulleiter im Sommer 1997 
von l.n.r.: Karl Landherr, Nepomuk Staudinger, Hans-Dieter Hörtrich, 
Mechtilde Walz (im Juli 2002 verstorben), Bürgermeister Johannes Schropp und Paul Ernst

 
Lehrerkollegium mit Hauspersonal im Frühjahr 1990 (ohne Rektor Paul Ernst)

1974: 8. Klasse mit Lehrer Hans-Dieter Hörtrich und Rektor Nepomuk Staudinger

1974: 2. Klasse mit Junglehrer Karl Landherr

1955: 7. Klasse mit Lehrer Paul Ernst beim Eislaufen (Jg. 1942/43)

1939: Jahrgang 1932/33 im alten Schulhaus

ca. 1910  Schulleiter Alois und sein Sohn Josef Rösch zusammen mit Pfarrer Jakob Zwiebel
im alten Schulhaus, das 1890 erbaut wurde.