Tonbildschau über die ehemalige Synagoge in Ichenhausen im Landkreis Günzburg

Infos und Bilder auf
www.keg-schwaben.de
 (alte Homepage bis 2011)
zu folgenden Themen:
Tipps für Lehrkräfte zur Erkundung
Schülerarbeitsblätter       
Text der Tonbildschau mit allgemeinen Infos 
Bilder von früher und heute

Pressebericht:

"Die „Erstaufführung" des Tonbilds fand am 26. Oktober 1989 statt. Die Initiative ging vom Kreisverband Günzburg der Katholischen Erziehergemeinschaft (KEG) unter der Leitung des damaligen Vorsitzenden, Karl Landherr, aus. Dem Arbeitskreis „Tonbildschau" gehörten außerdem die Lehrkräfte Ursula und Herbert Seitz, Hermann Hornung und Joseph Reichensperger an. Für die Produktion war Klaus Völker aus Ichenhausen verantwortlich.

Seither verfügte die Stiftung über ein Medium, das den Besuchern und insbesondere Schulklassen auf lebendige Weise die Geschichte der Juden in Ichenhausen vor Augen führte. Die insgesamt über 20 000 Betrachter des Tonbilds in der Synagoge vor Ort erfuhren Interessantes über die Entstehungsgeschichte der jüdischen Gemeinde Ichenhausens, das friedliche Zusammenleben von Juden und Christen, das Synagogengebäude und die Bedeutung der religiösen Bräuche und Gegenstände, aber auch über die schrecklichen Ereignisse des Dritten Reiches sowie die Nutzung der ehemaligen Synagoge als Feuerwehrhaus und schließlich seit 1987 als „Haus der Begegnung".

Auf Initiative des Kreisarchivars, Prof. Dr. Georg Kreuzer, wurde 2002 die Tonbildschau sowohl inhaltlich als auch technisch überarbeitet. An der „Modernisierung" waren außerdem Angela Rausch (Kreisarchiv), Karl Landherr, Herbert Seitz (beide KEG) und Klaus Völker (Produzent) beteiligt. Als Sprecher wurde Eberhard Neubronner, ehemaliger Hörfunkjournalist und heute freier Schriftsteller aus Ulm, engagiert. Den Dialog zwischen dem jüdischen Jungen David und seiner christlichen Freundin Anna führten Johanna Eberhardt und Dominik Fabinger (beide aus Ichenhausen). Die Koordination übernahm Klaus Seybold vom Landratsamt Günzburg, der für die Geschäftsführung der Stiftung zuständig ist. Präsentiert wird die TBS jetzt mit einem Beamer auf Großleinwand."